[UPDATE] LKW kippt in Regenüberlaufbecken

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WAIDHAUS. Wie bereits gemeldet kam es am Samstagvormittag gegen 11 Uhr auf der A 6 bei Waidhaus zu einem Verkehrsunfall mit einem Sattelzug.

Der 65-jährige Fahrer eines ungarischen Sattelzuges befuhr die A 6 in Fahrtrichtung Tschechien. Zwischen der Anschlussstelle Waidhaus und der Staatsgrenze zu Tschechien kam der Fahrzeugführer aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinab, durchbrach den Wildschutzzaun und kippte in ein Regenrückhaltebecken. Dabei wurde der 65-jährige Fahrer in seinem Führerhaus eingeschlossen, das zu einem Drittel im Wasser lag. Die Feuerwehren Waidhaus, Vohenstrauß und Eslarn befreiten den Fahrer. Dieser wurde durch den Rettungsdienst schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

An der Unfallstelle waren neben der Feuerwehr und des Rettungsdienstes auch ein Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes und der Straßenmeisterei Vohenstrauß, da geringe Mengen Dieselkraftstoff im Regenrückhaltebecken festgestellt wurden. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Umwelt.

Die Bergung des Sattelzuges dauerte bis ca. 20 Uhr an. Während der Unfallaufnahme und der Bergung kam es nur zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. Es entstand am LKW ein Sachschaden in Höhe von ca. 80.000 Euro und am Wildschutzzaun Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro.

ERSTMELDUNG:

WAIDHAUS. Heute Vormittag kam auf der A 6 kurz vorm Grenzübergang Waidhaus ein ungarischer LKW nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte in ein Regenüberlaufbecken. Der Fahrer wurde dabei nach ersten Angaben schwer verletzt, konnte sich aber durch die Windschutzscheibe selbst in Sicherheit bringen. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Klinikum Weiden gebracht. Die Feuerwehr sicherte den LKW gegen Umkippen. Eine Spezialfirma pumpte mittlerweile den Treibstoff ab. Derzeit ist noch unklar, was der LKW geladen hatte.  Die Unfallaufnahme erfolgte durch Verkehrspolizeiinspektion Weiden. Wie hoch der Sachschaden ist, steht derzeit noch nicht fest

Der fließende Verkehr auf der A6 wurde durch den Unfall kaum beeinträchtigt, da lediglich der Standstreifen blockiert war.

Bilder: Gustl Beer