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Fuchs folgt auf Schöniger

Vize wird neuer Chef beim Polizeipräsidium Oberpfalz

REGENSBURG. Beim Polizeipräsidium Oberpfalz steht ein Wechsel an der Spitze bevor: Der bisherige Präsident Thomas Schöniger geht in den Ruhestand. Nachfolger wird der aktuelle Vizepräsident Robert Fuchs. Der Wechsel ist zum 1. Juni geplant.

Der Beschluss dazu kam jetzt aus dem Ministerrat auf Vorschlag von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Der lobte Fuchs als erfahrenen und durchsetzungsstarken Polizeimann mit reichlich Führungserfahrung.

Mehr als 40 Jahre Polizei-Erfahrung

Robert Fuchs ist kein Unbekannter in der bayerischen Polizeifamilie. Der gebürtige Straubinger ist seit über 40 Jahren im Dienst. In dieser Zeit hat er so ziemlich jede Station durchlaufen – vom Polizeipraktikanten über das Bayerische Landeskriminalamt bis hin zu verschiedenen Führungspositionen in Niederbayern, Unterfranken und der Oberpfalz.

Zuletzt war Fuchs unter anderem Leiter der Kriminalitätsbekämpfung beim Polizeipräsidium Oberpfalz und in den vergangenen Jahren Vizepräsident – sowohl in Unterfranken als auch später wieder in der Oberpfalz.

„Mehr Erfahrung geht nicht“

Innenminister Herrmann findet deutliche Worte: Fuchs habe sich in allen bisherigen Stationen bewährt und sei fachlich wie menschlich eine feste Größe in der bayerischen Polizei. Besonders wichtig sei, dass er die Oberpfalz und ihre Sicherheitslage seit Jahren gut kenne.

Durch seine Zeit als Vizepräsident habe er zudem tiefere Einblicke in die regionalen Herausforderungen gewonnen. Genau das sei entscheidend, wenn es um die Umsetzung von Sicherheitsstrategien gehe, so Herrmann.

Übergang ohne Bruch

Mit dem Wechsel an der Spitze soll es laut Innenministerium einen geordneten Übergang geben. Fuchs übernimmt damit eine Behörde, die er bereits gut kennt – allerdings jetzt mit der vollen Verantwortung an der Spitze.

Für das Polizeipräsidium bedeutet das: Viel Erfahrung bleibt erhalten, nur eben in neuer Rolle ganz oben.