Grenzfahnder stellen 850.000 Euro sicher – Kripo ermittelt wegen Geldwäscheverdachts
WAIDHAUS. Bei einer Grenzkontrolle auf der A6 haben Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus eine außergewöhnlich hohe Bargeldsumme sichergestellt. In einem Mercedes fanden die Beamten nach bisherigen Erkenntnissen rund 850.000 Euro. Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche aufgenommen.
Die Kontrolle ereignete sich bereits am Freitag, 12. Juni. Dabei überprüften die Beamten einen schwarzen Mercedes mit tschechischer Zulassung. Der 33-jährige Fahrer aus Tschechien konnte keinen Führerschein vorzeigen. Weitere Ermittlungen ergaben nach Angaben der Polizei, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Im Zuge der Kontrolle durchsuchten die Fahnder das Fahrzeug genauer. Im Kofferraum stießen sie auf eine größere Menge Bargeld. Zunächst gab der Fahrer an, etwa 700.000 Euro mitzuführen. Nach einer eingehenden Untersuchung durch die Kriminalpolizeiinspektion Weiden stellte sich jedoch heraus, dass sich tatsächlich rund 850.000 Euro im Fahrzeug befanden.
Die Kripo hat daraufhin Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche aufgenommen. Der 33-Jährige muss nun die Herkunft des Geldes nachvollziehbar darlegen. Bis zur Klärung der Besitz- und Herkunftsverhältnisse bleibt das Bargeld sichergestellt.
Die Ermittlungen dauern an.
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

