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Bayerische Energie- und Wassertage: Aiwanger fordert technologieoffenen Energiemix

Regensburg. Mit einem klaren Bekenntnis zu einem breiten Energiemix hat Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger die Bayerischen Energie- und Wassertage 2026 in Regensburg eröffnet. Vor Vertretern aus Energie- und Wasserwirtschaft, Kommunen, Politik und Wissenschaft sprach sich der Minister für eine kosteneffiziente, sichere und technologieoffene Energieversorgung aus.

„Die Energieversorgung braucht alle Energiearten. Wir müssen sinnvoll kombinieren statt ideologisch blockieren“, sagte Aiwanger. Neben Wasserkraft, Biomasse, Solar- und Windenergie nannte er auch Wasserstoff, Geothermie sowie Gaskraftwerke und weiterhin fossile Energieträger als Bestandteile einer sicheren Energieversorgung. Zugleich warnte er davor, den Ausbau der erneuerbaren Energien auszubremsen oder fossile Energieträger kurzfristig übermäßig zu verteuern.

Kritik an Bundesplänen

Bei seiner Eröffnungsrede warb Hubert Aiwanger für einen technologieoffenen Energiemix und eine sichere, bezahlbare Energieversorgung. Foto: StMWi/Bastian Brummer

Mit Blick auf die Energiepolitik des Bundes forderte der Minister Nachbesserungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie beim geplanten Netzpaket. Bayern setze sich insbesondere für bessere Rahmenbedingungen beim Ausbau der Windenergie im Süden, mehr Flexibilität beim Netzbetrieb und verlässliche Investitionsbedingungen für Wasserkraft, Biomasse und Photovoltaik ein.

Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums schreitet der Ausbau erneuerbarer Energien, der Wasserstoffwirtschaft, der Geothermie sowie der kommunalen Wärmeplanung im Freistaat weiter voran. Gleichzeitig müsse die Transformation wirtschaftlich tragfähig bleiben.

Schutz kritischer Infrastruktur im Fokus

Ein weiteres Thema seiner Rede war die Sicherheit der Energieversorgung. Aiwanger verwies auf zunehmende Angriffe auf kritische Infrastruktur und sprach sich für verstärkte Schutzmaßnahmen aus.

Er beklagte, dass es immer häufiger zu Sabotageakten an Windkraftanlagen, Stromleitungen oder Photovoltaikanlagen komme. Der Schutz der Energieinfrastruktur müsse deshalb künftig einen noch höheren Stellenwert erhalten.

Appell an Bund und EU

Vor Vertretern aus Energie- und Wasserwirtschaft, Kommunen, Politik und Wissenschaft sprach sich Hubert Aiwanger für pragmatische Lösungen bei der Energiewende aus. Foto: StMWi/Bastian Brummer

Zum Abschluss appellierte der Minister an Bund und Europäische Union, die energiepolitischen Rahmenbedingungen stärker an Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit auszurichten. Innovationen müssten erleichtert, Investitionen gefördert und bezahlbare Energie für Bürger und Unternehmen gewährleistet werden.

Die Bayerischen Energie- und Wassertage werden vom Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) sowie dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) veranstaltet und gelten als wichtiges Branchentreffen der Energie- und Wasserwirtschaft im Freistaat.

Transparenzhinweis: Grundlage dieses Berichts ist eine Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.