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Virtuelle Welten im Weidener Stadtlabor erleben

XR-Erlebniswoche zeigt Anwendungen für Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft

Weiden. Virtuelle Welten betreten, Gebärdensprache spielerisch kennenlernen oder die Wahrnehmung eines Menschen mit Aphasie nachvollziehen: Im Weidener Stadtlabor DENK.max können Besucherinnen und Besucher noch bis Freitag, 24. Juli 2026, aktuelle Anwendungen aus den Bereichen Virtual Reality und Extended Reality selbst ausprobieren.

Die Erlebniswoche „XR on Tour – Geschichten erleben“ wurde am Montag von der Lars und Christian Engel Stiftung, kurz LUCE Stiftung, und dem XR HUB Bavaria eröffnet. Zur Auftaktveranstaltung kamen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung.

Ziel der Kooperation ist es, immersive Technologien in Nordbayern bekannter und unmittelbar erfahrbar zu machen. Gleichzeitig sollen regionale Netzwerke gestärkt und mögliche Anwendungen in Schulen, Unternehmen, Kultureinrichtungen und öffentlichen Institutionen vorgestellt werden.

Was bedeuten VR und XR?

Virtual Reality, kurz VR, bezeichnet eine computergenerierte Umgebung, in die Nutzerinnen und Nutzer mithilfe einer speziellen Brille eintauchen. Die reale Umgebung wird dabei weitgehend ausgeblendet.

Extended Reality, kurz XR, ist ein Sammelbegriff für verschiedene Technologien, die reale und digitale Welten miteinander verbinden. Dazu gehören neben Virtual Reality unter anderem Anwendungen, bei denen digitale Inhalte in die reale Umgebung eingeblendet werden.

Zur Eröffnung begrüßte Severin Hirmer, Vorstandsvorsitzender der LUCE Stiftung, Vertreterinnen und Vertreter aus der Region. Anschließend konnten die Gäste die ausgestellten Anwendungen testen und sich über aktuelle Entwicklungen austauschen.

Silke Schmidt, Head of XR HUB Munich, und Oliver Seibert stellten die Arbeit des XR HUB Bavaria vor. Die Initiative wird durch das Bayerische Staatsministerium für Digitales gefördert.

„XR entwickelt sich zu einer Schlüsseltechnologie für viele Bereiche unseres Lebens. Mit unserer Wanderausstellung schaffen wir Begegnungsorte, an denen Menschen, Ideen und Netzwerke zusammenkommen“, erklärte Schmidt. Damit solle das Potenzial der Technologien sichtbar und der Austausch zwischen Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur gefördert werden.

Anwendungen sollen mehr als Unterhaltung bieten

Die LUCE Stiftung beschäftigt sich nach eigenen Angaben bereits seit 2021 mit immersiven Technologien. Ein eigenes XR-Team entwickelt Anwendungen und Bildungsprojekte. Florian Waldeck stellte bei der Eröffnung aktuelle Projekte und mögliche Einsatzgebiete für Unternehmen, Schulen und öffentliche Einrichtungen vor.

„XR ist für uns kein kurzfristiger Trend, sondern ein Innovationsthema, das wir als LUCE Stiftung seit 2021 konsequent vorantreiben“, sagte Severin Hirmer. Gemeinsam mit Partnern wie dem XR HUB Bavaria wolle die Stiftung neue Möglichkeiten für Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region schaffen.

Auch der Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Oetzinger hob in seinem Grußwort die Bedeutung neuer Technologien für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Bayern hervor. Er würdigte insbesondere das Ziel, Zukunftstechnologien nicht nur in den großen Ballungsräumen, sondern auch in Nordbayern zugänglich zu machen.

Gebärdensprache und Aphasie virtuell erfahren

Zu den gezeigten Anwendungen gehört das international ausgezeichnete VR-Erlebnis „Eddie and I“. Durch sogenanntes Handtracking, bei dem die Bewegungen der Hände digital erfasst werden, können Besucherinnen und Besucher erste Wörter der Gebärdensprache erlernen. Gleichzeitig erleben sie die Welt aus der Perspektive eines schwerhörigen Kindes.

Die Anwendung „Emperor“ vermittelt dagegen Einblicke in die Gedankenwelt eines Vaters, der an Aphasie erkrankt ist. Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die beispielsweise nach einem Schlaganfall auftreten kann. Betroffene können Schwierigkeiten beim Sprechen, Verstehen, Lesen oder Schreiben haben.

Vormittags besuchen Schulklassen aus der Region die Ausstellung. Für die Öffentlichkeit ist die XR-Erlebniswoche am Nachmittag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Auch während der Kulturnacht „Weiden träumt“ sollen die Anwendungen ausprobiert werden können.

Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung informieren sich bei der Eröffnung im DENK.max über Einsatzmöglichkeiten von Extended Reality.

Mit VR-Brillen und weiteren technischen Anwendungen können Besucherinnen und Besucher während der Erlebniswoche in virtuelle Welten eintauchen.

Die Ausstellung im Weidener Stadtlabor lädt dazu ein, aktuelle XR-Technologien selbst auszuprobieren.

Bei der Auftaktveranstaltung nutzten die Gäste die Gelegenheit, verschiedene Anwendungen zu testen und sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der LUCE Stiftung. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

Virtuelle Welten erleben und gleichzeitig mehr über Gebärdensprache oder die Folgen einer Sprachstörung erfahren: Im Weidener Stadtlabor DENK.max können Besucher noch bis zum 24. Juli aktuelle VR- und XR-Anwendungen selbst ausprobieren.