BlaulichtOberpfalz

Urkundenfälschung bei Grenzkontrolle aufgedeckt – Bundespolizei stoppt Einreise

WAIDHAUS. Bei einer Grenzkontrolle auf der A6 hat die Bundespolizeiinspektion Waidhaus in der Nacht zum Dienstag einen mutmaßlichen Urkundenfälscher überführt. Der 40-jährige Mann aus dem Senegal versuchte, mit gefälschten Dokumenten nach Deutschland einzureisen.

Der Mann war als Passagier in einem internationalen Linienbus auf der Strecke von Krakau nach Mailand unterwegs, als ihn die Beamten kontrollierten. Bei der Überprüfung legte er einen gültigen senegalesischen Reisepass sowie einen angeblichen polnischen Aufenthaltstitel vor. Den erfahrenen Einsatzkräften fiel jedoch schnell auf, dass es sich bei dem Dokument um eine Totalfälschung handelte.

Weitere Fälschungen entdeckt

Im Zuge der Kontrolle stellten die Beamten ein weiteres gefälschtes polnisches Dokument sicher. Weitere gültige Unterlagen, die für eine legale Einreise nach Deutschland erforderlich gewesen wären, konnte der Mann nicht vorweisen.

Nach eigenen Angaben hatte er die gefälschten Dokumente für rund 2.000 Euro über das Internet in Polen beschafft.

Einreise verweigert – Abschiebung vorbereitet

Die Bundespolizei beschlagnahmte die gefälschten Unterlagen und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise sowie Urkundenfälschung ein. Dem Mann wurde die Einreise nach Deutschland verweigert.

Nach der Vorführung beim Haftrichter wurde er in die Abschiebehafteinrichtung nach Hof gebracht. Von dort aus soll er in sein Heimatland zurückgeführt werden.

Foto: Bundespolizei

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