BlaulichtOberpfalz

Ukrainer mit gefälschten Papieren versucht Einreise

WAIDHAUS. Trotz eines bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots hat ein 29-jähriger Ukrainer versucht, über die A6 von Tschechien nach Deutschland einzureisen. Bei der Grenzkontrolle stellten Bundespolizisten zudem einen mutmaßlich gefälschten slowakischen Führerschein sicher.

Der 29-Jährige war als Fahrer eines ukrainischen Autos unterwegs. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen ihn bereits ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland bestand. Außerdem lag ein Fahndungsersuchen der Staatsanwaltschaft Hannover vor. Hintergrund sind Ermittlungen wegen unerlaubten Aufenthalts ohne erforderlichen Aufenthaltstitel.

Bei der Kontrolle der Dokumente wurden die Beamten zusätzlich misstrauisch: Der vorgelegte vermeintliche slowakische Führerschein soll nach ersten Erkenntnissen eine Totalfälschung sein. Einen anderen Führerschein konnte der Mann nicht vorzeigen. Eine Überprüfung in den polizeilichen Datenbanken ergab laut Bundespolizei weitere Hinweise darauf, dass der 29-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Die Bundespolizei untersagte dem Mann deshalb die Weiterfahrt und verweigerte ihm die Einreise nach Deutschland. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt.

Zusätzlich verhängten die Beamten ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für vier Jahre. Anschließend wurde der Ukrainer nach Tschechien zurückgewiesen.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.