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Explosion in Regensburg: Hinweise auf Gas – Stadt sucht Wohnungen für Betroffene

REGENSBURG. Nach der Explosion mit zwei Toten in einem Regensburger Mehrfamilienhaus gibt es erste Hinweise auf einen Zusammenhang mit Gas. Nach bisherigem Ermittlungsstand dürfte sich Gas in einem Zimmer ausgebreitet haben und mit der Explosion in Verbindung stehen. Die genaue Ursache ist weiterhin ungeklärt. Unterdessen organisiert die Stadt weitere Hilfen für betroffene Bewohner und sucht Wohnraum.

Die polizeilichen Arbeiten am Gebäude in der Von-Reiner-Straße sind seit Freitagmittag abgeschlossen. Anschließend wurde die Örtlichkeit an die Hausverwaltung übergeben. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an. Ein Gutachten des Bayerischen Landeskriminalamtes soll klären, wie es zu der Explosion kam.

Zwei Tote und fünf Verletzte

Die Explosion am frühen Mittwochmorgen hatte einen schweren Brand ausgelöst, der Teile des Hauses zerstörte. Zwei Menschen konnten nur noch tot geborgen werden. Fünf Personen mussten medizinisch versorgt werden.

Wegen erheblicher Einsturzgefahr konnte die Feuerwehr den Brand teilweise nur von außen und mithilfe von Drehleitern bekämpfen. Das Technische Hilfswerk stabilisierte die stark beschädigten Gebäudeteile mit umfangreichen Abstützmaßnahmen. Erst dadurch konnten Einsatzkräfte das Haus betreten, nach den Vermissten suchen und weitere Ermittlungsarbeiten durchführen.

Die Kriminalpolizei Regensburg untersuchte über mehrere Tage den Schadensort und sicherte Spuren. Unterstützung erhielt sie von der Bereitschaftspolizei, einem Brandmittelspürhund und der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes. Am Freitag war außerdem ein Gutachter des Landeskriminalamtes für Explosionsgeschehen vor Ort.

Stadt richtet zentrale Kontaktstelle ein

Die Stadt Regensburg hat Bewohner unterstützt, die nach dem Brand nicht bei Angehörigen oder Freunden unterkommen konnten. Weil einige Wohnungen längerfristig unbewohnbar bleiben, sucht die Stadt nun weiteren Wohnraum.

Wer eine Unterkunft anbieten kann, wird gebeten, folgende Angaben an regensburg-hilft@regensburg.de zu schicken:

  • Lage der Immobilie
  • Größe der Wohnfläche
  • Dauer der Verfügbarkeit
  • Möblierung
  • Quadratmeterpreis

Die zentrale Kontaktstelle erfasst außerdem den Bedarf an materieller und seelischer Unterstützung sowie kurzfristig benötigten finanziellen Hilfen. Anschließend sollen passende Hilfsangebote organisiert werden.

Für Betroffene ist das Amt für Soziales auch am Wochenende jeweils von 8 bis 16 Uhr unter Telefon 0941/507-8936 sowie per E-Mail an regensburg-hilft@regensburg.de erreichbar.

„Sehr viele Menschen hatten bereits ihre Hilfe angeboten, dafür bin ich sehr dankbar“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger.

Schäden an Fahrzeugen und Eigentum melden

Wer durch die Explosion nennenswerte Schäden an seinem Fahrzeug oder anderem Eigentum erlitten hat und bislang nicht polizeilich erfasst wurde, soll sich bei der Kriminalpolizei Regensburg melden. Diese ist unter Telefon 0941/506-2888 oder per E-Mail an pp-opf.regensburg.kpi@polizei.bayern.de erreichbar.

Polizeivizepräsident Erwin Frankl dankte den beteiligten Organisationen für ihren mehrtägigen Einsatz. „Besonders beeindruckt hat mich die jederzeit professionelle, hoch engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit der unterschiedlichen Organisationen.“

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bilden Pressemitteilungen des Polizeipräsidiums Oberpfalz und der Stadt Regensburg. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

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