BlaulichtOberpfalz

Bundespolizei stellt verbotene Paintball-Markierer an der Grenze sicher

WAIDHAUS. Bei Grenzkontrollen auf der A6 bei Waidhaus hat die Bundespolizei am Montagnachmittag fünf Männer aus Frankreich mit verbotenen Paintball-Markierern und Zubehör festgestellt. Die Beamten beschlagnahmten die Gegenstände und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.

Die Männer im Alter zwischen 27 und 50 Jahren waren gemeinsam mit einem Pkw aus Tschechien nach Deutschland eingereist. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten Einsatzkräfte insgesamt zehn Paintball-Markierer sowie 27 Laufteile. Nach Angaben der Bundespolizei konnten die Gegenstände eindeutig den Fahrzeuginsassen zugeordnet werden.

Nach ersten Erkenntnissen unterliegen die Markierer und Zubehörteile den Regelungen des deutschen Waffengesetzes. Problematisch war insbesondere die fehlende Kennzeichnung mit dem vorgeschriebenen „F im Fünfeck“. Ohne diese Kennzeichnung gelten Besitz und Einfuhr der Gegenstände in Deutschland als verboten. Die erforderlichen Erlaubnisse konnten die Männer den Beamten nicht vorlegen.

Die Franzosen gaben an, zuvor an einem Paintballturnier in Tschechien teilgenommen zu haben. Gegenüber der Bundespolizei räumten sie den Besitz und die Einfuhr der Gegenstände ein.

Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus stellte sämtliche Paintball-Markierer und Zubehörteile sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften die fünf Männer ihre Reise fortsetzen.

Foto: Symbolbild

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