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Ernstfall im Fokus: Landkreis Schwandorf trainiert erfolgreich das Zusammenspiel im Katastrophenschutz

SCHWANDORF. Im Landratsamt Schwandorf wurde kürzlich eine umfangreiche Stabsrahmenübung durchgeführt, um das Zusammenspiel der Einsatz- und Führungsstrukturen im Katastrophenschutz zu optimieren. Unter realitätsnahen Bedingungen wurde das Vorgehen bei einer angenommenen Zugkollision mit zahlreichen Verletzten, einem Brand und Umweltschäden geübt.

Die örtliche Einsatzleitung unter KBI Helmut Schatz koordinierte die Maßnahmen direkt an der Übungsstelle, unterstützt von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL). Parallel dazu arbeiteten die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) und die Kommunikationsgruppe KomFü im Landratsamt, um Entscheidungen vorzubereiten, überörtliche Maßnahmen abzustimmen und einen reibungslosen Informationsfluss zu gewährleisten.

Beteiligt waren zahlreiche Organisationen, darunter BRK, Johanniter, Technisches Hilfswerk, Polizei, Notfallmanager der Deutschen Bahn und Fachberater verschiedener Behörden. Ziel war es, die Abläufe zwischen Einsatzstelle, Stabsführung und Katastrophenschutzbehörde zu optimieren – ein zentraler Faktor für eine wirksame Gefahrenabwehr.

Kreisbrandrat Christian Demleitner betonte: „Nur wenn Einsatzstelle, Führungsunterstützung und Katastrophenschutzbehörde eng verzahnt arbeiten, können wir schnell, strukturiert und wirksam handeln.“ Landrat Thomas Ebeling ergänzte: „Solche Übungen sind unverzichtbar, um im Ernstfall vorbereitet zu sein.“

Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie entscheidend klare Kommunikationswege, abgestimmte Führungsstrukturen und das enge Zusammenspiel aller Beteiligten für den Katastrophenschutz sind.

Lageeinweisung: Komplexe Schadenslage wird detailliert analysiert.
KBI Helmut Schatz leitet die örtliche Einsatzleitung und koordiniert die Maßnahmen an der Übungsstelle.
Fingierte Pressekonferenz: Übungsbeobachter übernehmen die Rolle der Medien, um den Informationsfluss zu testen.
Führungskräfte und Fachberater im Stab: Präzise Lageführung und Dokumentation stehen im Mittelpunkt.