Doppel so schnell wie erlaubt: Verkehrspolizei zieht Bilanz – „Raser des Monats“ im Februar
WEIDEN/GRAFENWÖHR. Die Verkehrspolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. hat ihre monatliche Auswertung der Geschwindigkeitsmessungen veröffentlicht. Die Zahlen für Februar 2026 zeigen erneut: Viele Verkehrsteilnehmer halten sich nicht an die vorgeschriebenen Tempolimits – einzelne Fahrer waren sogar deutlich schneller unterwegs als erlaubt.
Tausende Fahrzeuge kontrolliert
Im gesamten Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizei, der die Landkreise Tirschenreuth (TIR), Neustadt an der Waldnaab (NEW) sowie das Stadtgebiet Weiden umfasst, wurden im Februar insgesamt 63.801 Fahrzeuge gemessen.
Dabei stellten die Beamten 879 Geschwindigkeitsverstöße fest. Die Konsequenzen im Überblick:
- 350 Anzeigen, darunter 12 Fahrverbote
- 529 Verwarnungen
Die Polizei betont, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen weiterhin zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle zählen.
Extremfälle bei Grafenwöhr
Besonders deutlich fielen zwei Verstöße auf, die von der Polizei als „Raser des Monats“ hervorgehoben wurden.
Am 7. Februar 2026 wurde ein BMW-Fahrer auf der B299 bei Grafenwöhr mit 141 km/h gemessen – erlaubt waren dort lediglich 70 km/h. Damit war der Fahrer doppelt so schnell unterwegs wie zulässig. Ihn erwarten mindestens 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.
Nur wenige Wochen später, am 24. Februar 2026, registrierten die Beamten auf der Kreisstraße NEW 16 in Fahrtrichtung Weiden i.d.OPf. einen weiteren erheblichen Verstoß: Ein BMW-Fahrer wurde mit 156 km/h statt der erlaubten 100 km/h gemessen. In diesem Fall drohen mindestens 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Die Verkehrspolizei weist darauf hin, dass Geschwindigkeitskontrollen weiterhin konsequent durchgeführt werden. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und schwere Unfälle zu verhindern. Gerade überhöhte Geschwindigkeit verlängere Bremswege erheblich und erhöhe das Risiko schwerer Folgen bei Unfällen deutlich.
Foto: Symbolbild
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