Entlaufenen Jungrinder wieder eingefangen – Polizei setzt Drohnen ein
NIEDERMURACH. Drei Tage lang suchten Einsatzkräfte, Helfer und der betroffene Landwirt rund um Niedermurach nach insgesamt 63 entlaufenen Jungrindern. Jetzt gibt es Entwarnung: Alle Tiere konnten unversehrt wieder eingefangen werden. Eine entscheidende Rolle spielte dabei moderne Technik – insbesondere der Einsatz von Polizeidrohnen.
Bereits in den frühen Morgenstunden des 5. Mai begann die großangelegte Suchaktion. Der Landwirt mobilisierte zunächst Familie, Freunde und Unterstützer aus der Region. Unter der Koordination der Polizeiinspektion Oberviechtach beteiligten sich anschließend auch örtliche Feuerwehren sowie Jäger an der Suche.
Besonders schwierig gestaltete sich die Lage, weil sich mehrere Tiere zeitweise in einem Waldstück unmittelbar neben der B22 aufhielten. Dadurch bestand eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr. Um die Tiere in dem unübersichtlichen Gelände schneller lokalisieren zu können, kamen Drohnen der Verkehrspolizeiinspektion Amberg sowie der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus zum Einsatz.

Foto: Polizei VPI Amberg
Während am zweiten Tag noch fünf Tiere fehlten, waren es am dritten Tag nur noch zwei. Das letzte Jungrind wurde schließlich am Mittwoch kurz nach 13.30 Uhr in einem Waldgebiet bei Brücklinghof entdeckt. Mithilfe einer Polizeidrohne konnte das Tier lokalisiert und anschließend eingefangen werden.
Polizeihauptkommissar Sebastian Götz, Leiter der Polizeiinspektion Oberviechtach, lobte das Zusammenspiel aller Beteiligten. Der Einsatz habe gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehren, Jägern und freiwilligen Helfern sei – ebenso wie moderne Technik bei solchen Suchaktionen.
Dank des koordinierten Einsatzes konnten alle 63 Jungrinder nach drei Tagen wieder sicher zurückgebracht werden.
Foto: Polizei
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