Wechsel an der Spitze der ARGE Fisch: Markus Kraus übernimmt Geschäftsführung
Teichwirtschaft im Landkreis Tirschenreuth steht vor Herausforderungen durch Klimawandel, Prädatoren und offene Förderfragen
Tirschenreuth. Bei der Jahreshauptversammlung der ARGE Fisch im Landkreis Tirschenreuth hat neben den aktuellen Herausforderungen für die heimische Teichwirtschaft vor allem ein personeller Wechsel im Mittelpunkt gestanden. Seit 25. August 2026 ist Markus Kraus neuer Geschäftsführer der ARGE Fisch. Er folgt auf Dr. Mariya Ransberger.
Kraus ist am Landratsamt Tirschenreuth bereits als Projektmanager für das EU-Fischwirtschaftsgebiet tätig. In seiner neuen Funktion will er insbesondere auf eine enge Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung setzen.
Klimawandel und Prädatoren beschäftigen Teichwirte
Zu den zentralen Themen der Versammlung gehörten die Auswirkungen des Klimawandels und der zunehmende Druck durch Prädatoren. Gleichzeitig sorgt die künftige Ausgestaltung des Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) für Unsicherheit. Der Fonds wird derzeit auf europäischer Ebene umstrukturiert. Welche Auswirkungen dies auf die Förderung der Teichwirtschaft haben wird, ist nach Angaben der ARGE Fisch noch nicht absehbar.
Landrat Hubert Schicker, der an der Versammlung teilnahm, sagte der ARGE Fisch und den Teichwirten die Unterstützung des Landkreises zu.
„Der EMFAF ist eine wichtige Säule für unsere Teichwirte. Gleichzeitig stehen wir mit Klimawandel und Prädatoren vor weiteren großen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Themen gemeinsam angehen und dabei auf die Unterstützung des Landkreises und der Politik zählen können“, betonten Kraus und der erste Vorsitzende Thomas Beer.
GIAHS-Projekt soll Teichwirtschaft international sichtbarer machen
Ein weiterer Schwerpunkt war das laufende GIAHS-Projekt. Dabei soll die traditionsreiche Teichwirtschaft mit ihrer besonderen Kulturlandschaft stärker in den internationalen Fokus gerückt werden. Projektkoordinator Hans Klupp informierte die Mitglieder über den aktuellen Stand und dankte insbesondere Landrat Hubert Schicker sowie dem Landkreis Tirschenreuth für die Unterstützung.
„Selbstverständlich hoffen wir auf einen erfolgreichen Abschluss des Projekts, um die besondere Bedeutung unserer Teichwirtschaft auch international noch stärker sichtbar zu machen“, sagte Schicker zum Abschluss.
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung des Landkreises Tirschenreuth. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

