Schneller Fahndungserfolg am Bahnhof – mehrere Haftbefehle vollstreckt
WEIDEN/WAIDHAUS. Beamte der Bundespolizei haben innerhalb weniger Stunden gleich mehrere Fahndungserfolge erzielt. Im Fokus standen dabei Kontrollen am Bahnhof in Weiden sowie an der Grenzübergangsstelle auf der A6 bei Waidhaus.
Gesuchter Dieb am Bahnhof Weiden gefasst
Am Bahnhof in Weiden in der Oberpfalz ging den Beamten ein 23-jähriger Mann ins Netz, der von der Staatsanwaltschaft Weiden per Haftbefehl gesucht wurde.
Das Amtsgericht Weiden hatte ihn bereits im Mai 2025 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt. Da er untergetaucht war und die Strafe nicht beglich, wurde Anfang April ein Haftbefehl erlassen.
Bei der Kontrolle klickten schließlich die Handschellen. Weil der Mann die Summe nicht selbst aufbringen konnte, sprangen Angehörige ein und beglichen die Geldstrafe. Anschließend durfte er seine Reise fortsetzen.
Chef bezahlt offene Justizschulden
Am Grenzübergang auf der A6 bei Waidhaus geriet am Donnerstagnachmittag eine 47-jährige Frau aus Moldau ins Visier der Bundespolizei. Auch gegen sie lag ein Haftbefehl vor.
Das Amtsgericht Altötting hatte sie wegen unerlaubten Aufenthalts zu einer Geldstrafe von 4.200 Euro verurteilt. Nachdem die Frau den Betrag nicht selbst zahlen konnte, übernahm ihr Arbeitgeber die Kosten und zahlte bei der Polizeiinspektion Germering ein. Auch sie durfte anschließend weiterreisen.
Verurteilter Räuber muss zurück ins Gefängnis
Weniger glimpflich verlief die Kontrolle für einen slowakischen Staatsangehörigen. Bei der Einreise nach Deutschland stellten die Beamten einen offenen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Köln fest.
Das Landgericht Köln hatte den Mann bereits 2016 wegen schweren Raubes zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Ein Teil der Strafe – insgesamt 509 Tage – war noch offen.
Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt nach Weiden. Dort wird er nun den verbleibenden Teil seiner Strafe verbüßen.
Foto: Symbolbild
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