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Polizeibericht aus Schwandorf: Betrunkene, Brand und gefährliche Flaschenwürfe

SCHWANDORF. Mehrere Einsätze beschäftigten Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte am Sonntag im Bereich Schwandorf und Wackersdorf. Neben alkoholbedingten Vorfällen mussten die Beamten auch wegen eines Garagenbrandes, eines verletzten Storches und eines mutmaßlichen Angriffs auf Kinder ausrücken.

Betrunken im Gleisbereich unterwegs

Gegen 22 Uhr wurde die Polizei zum Bahnhof Schwandorf gerufen. Ein 32-jähriger wohnsitzloser Slowake hatte laut Sicherheitsdienst der Bahnhofsgastronomie zunächst seine persönlichen Gegenstände in einer Bäckerei zurückgelassen und war anschließend in den Gleisbereich gegangen.

Der Mann wurde durch den Sicherheitsdienst aus dem Gefahrenbereich gebracht und anschließend an die Polizei übergeben. Ein Atemalkoholtest ergab mehr als 2,2 Promille. Der 32-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und später an die Bundespolizei überstellt. Gegen ihn läuft nun ein Bußgeldverfahren wegen eines Verstoßes gegen die Eisenbahnbetriebsordnung.

Geparktes Auto beschädigt

Eine 43-jährige Schwandorferin stellte ihren Opel am Sonntagmittag in der Nagelschmiedgasse ab. Als sie mehrere Stunden später zurückkam, entdeckte sie einen Schaden an der linken Fahrzeugseite.

Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 2.500 Euro. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Kinderfahrrad den Schaden verursacht haben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf zu melden.

Glasflaschen auf Kinder geworfen

Für einen größeren Polizeieinsatz sorgte ein Vorfall in der Rothlindenstraße. Dort soll ein 37-jähriger Bulgare aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses Glasflaschen nach spielenden Kindern geworfen haben.

Die Beamten trafen drei Kinder im Alter von 8, 11 und 12 Jahren sowie deren Eltern vor Ort an. Der Mann war laut Polizei erheblich alkoholisiert – ein Test ergab ebenfalls über 2,2 Promille. Da er weiterhin Drohungen ausgesprochen haben soll, wurde er in Gewahrsam genommen und wegen seiner Alkoholisierung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Streit eskaliert – Mann in Gewahrsam

Bereits am frühen Sonntagmorgen musste die Polizei in die Sackgasse in Schwandorf ausrücken. Dort waren ein 50-jähriger Mann aus Teublitz und ein 52-jähriger Schwandorfer in Streit geraten.

Da der Teublitzer rund zwei Promille Alkohol intus hatte und ein Fahrrad mitführte, sperrten die Beamten vorsorglich das Fahrrad ab und stellten den Schlüssel sicher, um eine mögliche Trunkenheitsfahrt zu verhindern.

Der 52-Jährige beruhigte sich dagegen auch vor den Beamten nicht, trat gegen einen Gartenzaun, beleidigte die Einsatzkräfte und ignorierte einen Platzverweis. Er wurde schließlich in Gewahrsam genommen und später in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er in der Zelle seinen Kopf gegen die Wand geschlagen hatte.

Verletzter Storch gerettet

Auf dem ehemaligen Schmidt-Bräu-Gelände entdeckte die Polizei am Sonntagmittag einen verletzten Storch. Das Tier wurde nach Rücksprache mit einer Vogelauffangstation an einen ehrenamtlichen Mitarbeiter des Landesbundes für Vogelschutz übergeben.

Vermeintlicher Schockanruf sorgt für Verwirrung

Ein 73-jähriger Schwandorfer meldete sich bei der Polizei, nachdem er auf seinem Anrufbeantworter mehrere Hilferufe einer unbekannten Frau entdeckt hatte.

Die Beamten konnten jedoch schnell Entwarnung geben: Eine 90-jährige Frau aus Niedersachsen hatte eigentlich ihren Neffen in Wackersdorf erreichen wollen, sich aber verwählt.

Garagenbrand in Wackersdorf

Zu einem größeren Feuerwehreinsatz kam es am Sonntagmorgen in der Höhenstraße in Wackersdorf. Bewohner hatten zunächst ein lautes Geräusch aus ihrer Garage gehört und anschließend Rauch bemerkt.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr versuchten die Bewohner, den Brand mit einem Gartenschlauch zu löschen. Die Feuerwehr konnte das Feuer schließlich vollständig ablöschen. Der entstandene Schaden wird auf 30.000 bis 40.000 Euro geschätzt. Als mögliche Ursache gilt derzeit ein defekter Akku einer Bohrmaschine.

Foto: Symbolbild

Dieser Artikel wurde teilweise unter Verwendung von KI-gestützten Tools wie ChatGPT erstellt, um die Qualität und Genauigkeit der Informationen zu verbessern