Meisterbrief als Fundament für die Zukunft
25 Landwirte aus der Oberpfalz feierlich ausgezeichnet
WEIDEN. Großer Moment für den landwirtschaftlichen Nachwuchs in der Oberpfalz: In der Max-Reger-Halle in Weiden sind 25 Absolventen für ihren erfolgreichen Abschluss der Meisterprüfung in der Landwirtschaft geehrt worden. Nach zwei intensiven Jahren voller Einsatz, fachlicher Weiterbildung und persönlicher Entwicklung nahmen sie ihre Meisterbriefe und Auszeichnungen im festlichen Rahmen entgegen.
Die Urkunden wurden unter anderem von Regierungspräsident Walter Jonas sowie dem Vorsitzenden des Meisterprüfungsausschusses, Stefan Graf, überreicht. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung, Berufsverbänden und Bildungseinrichtungen begleiteten die Feier.
In seiner Ansprache betonte Walter Jonas die Bedeutung der Qualifikation: Die frisch gebackenen Meister verfügten nun über ein stabiles Fundament für ihren weiteren Berufsweg. Neben fachlichem Know-how hätten sie gelernt, unternehmerisch zu denken und Herausforderungen wie Klima- und Umweltschutz sowie Tierwohl aktiv in ihre Arbeit zu integrieren.
Spitzenleistungen mit Staatspreis gewürdigt
Eine besondere Auszeichnung erhielten fünf Absolventen: Sie wurden mit dem „Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung“ geehrt. Neben einer Medaille und Urkunde erhielten sie auch ein persönliches Gratulationsschreiben von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.
Zu den Preisträgern zählen Antonia Zierer (Landkreis Regensburg), Andreas Vogl (Landkreis Cham), Elias Lautenschlager (Landkreis Schwandorf), Simon Schaumberger (Landkreis Tirschenreuth) und Denise Brandl (Landkreis Cham).
Rückblick auf zwei intensive Jahre
Für einen persönlichen Einblick sorgten drei Absolventen: Antonia Zierer, Andreas Vogl und Elias Lautenschlager blickten auf ihre Ausbildungszeit zurück. Sie berichteten offen über Herausforderungen, Lernphasen und prägende Erfahrungen – aber auch über den Zusammenhalt und die Motivation innerhalb der Gruppe.
Die Meisterausbildung umfasst mehrere Qualifikationsbereiche. Ein zentraler Bestandteil ist die eigenständige Weiterentwicklung eines landwirtschaftlichen Betriebszweigs – ein wichtiger Schritt hin zur unternehmerischen Selbstständigkeit.
Goldener Meisterbrief für langjähriges Engagement
Neben dem Nachwuchs wurde auch ein erfahrener Praktiker geehrt: Andreas Kiener aus Pfreimd erhielt den Goldenen Meisterbrief. Diese Auszeichnung wird an Persönlichkeiten vergeben, die seit mindestens 25 Jahren als Landwirtschaftsmeister tätig sind und sich intensiv in der Ausbildung engagieren.
Überreicht wurde die Ehrung durch Nikolaus Gschwendtner. Kiener ist als Betriebsleiter der Bayerischen Staatsgüter in Weiden-Almesbach tätig und hat zahlreiche Nachwuchskräfte ausgebildet.
Breite regionale Verankerung
Die ausgezeichneten Meister stammen aus der gesamten Oberpfalz sowie angrenzenden Regionen. Besonders stark vertreten war der Landkreis Cham, aber auch Amberg, Schwandorf, Tirschenreuth und weitere Regionen stellten erfolgreiche Absolventen.
Die Meisterprüfung gilt als wichtiger Baustein für die Zukunft der Landwirtschaft. Sie verbindet fachliche Qualifikation mit unternehmerischem Denken – und sichert damit langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe in der Region.

Regierung der Oberpfalz/Stühlinger-Weinhändler

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