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Mehrere Polizeieinsätze in Schwandorf: Drogenfund, Betrugsfall und Sachbeschädigung

SCHWANDORF. Die Polizeiinspektion Schwandorf hatte am Wochenende mit mehreren unterschiedlichen Einsätzen zu tun. Neben einem Drogenfund bei einer Kontrolle wurden ein Betrugsfall beim Ticketverkauf, ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz in einer Spielhalle sowie eine Sachbeschädigung an einem geparkten Auto angezeigt.

Fentanyl bei Fahrradkontrolle sichergestellt

Gegen 23.45 Uhr kontrollierten Polizeibeamte am Sonntag einen 24-jährigen Schwandorfer in der Regensburger Straße. Der Mann war mit einem Fahrrad unterwegs. Bei der Überprüfung fanden die Beamten in einer Handyhülle sowie in einer Bauchtasche mehrere fentanylhaltige Medikamente und entsprechende Konsumutensilien. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Gegen den 24-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Minderjähriger in Spielhalle entdeckt

Bereits gegen 23.30 Uhr überprüfte die Polizei eine Spielhalle in der Spitalstraße. Dabei wurde ein 16-jähriger Schwandorfer festgestellt, der sich trotz seines Alters in den Räumlichkeiten aufhielt. Gegen den verantwortlichen Betreiber, einen 48-jährigen Schwandorfer, wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Der Jugendliche musste die Spielhalle verlassen.

Außenspiegel von geparktem Auto beschädigt

Ein 20-jähriger Mann aus Nabburg meldete sich bei der Polizei, nachdem sein geparkter VW beschädigt worden war. Nach seinen Angaben hatte er das Fahrzeug am Sonntag gegen 18.45 Uhr in der Breiten Straße abgestellt. Als er gegen 20.15 Uhr zurückkehrte, stellte er fest, dass der rechte Außenspiegel fehlte. Der Geschädigte vermutet, dass ein Fahrradfahrer gegen das Fahrzeug gefahren sein könnte. Die Polizei bittet Zeugen, sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf zu melden.

1.444 Euro beim Ticketverkauf verloren

Opfer eines Onlinebetrugs wurde ein 34-jähriger Schwandorfer. Er wollte Eintrittskarten über eine bekannte Verkaufsplattform verkaufen. Ein vermeintlicher Käufer gab an, dass eine Zahlung über einen bekannten Finanzdienstleister derzeit nicht möglich sei, und übersandte stattdessen einen Link. Über einen Chat-Bot wurde der Verkäufer anschließend auf eine Onlinebanking-Seite weitergeleitet und aufgefordert, den Code „1444“ einzugeben, um die Zahlung zu erhalten.

Statt eines Geldeingangs stellte der Mann später fest, dass 1.444 Euro von seinem Konto abgebucht worden waren. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor betrügerischen Links und gefälschten Zahlungsabwicklungen im Internet.

Foto: Symbolbild

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