Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle und stellt verbotene Waffen sicher
WAIDHAUS. Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter der Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Bei Grenzkontrollen entlang der A6 sowie im Grenzraum vollstreckten die Beamten mehrere Haftbefehle und stellten zugleich zahlreiche verbotene Waffen sicher.
Drei Gesuchte bei Kontrollen aufgegriffen
Zwischen Samstag und Sonntag gingen den Bundespolizisten drei Personen ins Netz, gegen die offene Haftbefehle vorlagen. Die Männer aus Bulgarien, Albanien und Rumänien waren wegen verschiedener Straftaten rechtskräftig zu Geldstrafen verurteilt worden. Da die fälligen Beträge bislang nicht bezahlt worden waren, drohten ihnen Ersatzfreiheitsstrafen.
Ein 48-jähriger Bulgare musste wegen einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung 600 Euro bezahlen. Ein 41-jähriger Albaner beglich 1.500 Euro nach einer Verurteilung wegen versuchter unerlaubter Einreise. Gegen einen 25-jährigen Rumänen bestand ein Haftbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Er zahlte 700 Euro.
Alle drei Männer konnten ihre Justizschulden direkt bei der Kontrolle begleichen und anschließend ihre Reise fortsetzen.
Fünf Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt
Bereits von Freitag bis Sonntag stellten die Beamten bei Kontrollen an den Grenzübergängen Waidhaus, Tillyschanz und Waldsassen insgesamt fünf Verstöße gegen das Waffengesetz fest.
Sichergestellt wurden ein Elektroimpulsgerät ohne erforderliche Zulassung, zwei Schlagringe, zwei nicht zulässige Softairpistolen sowie zwei verbotene Springmesser. Betroffen waren vier deutsche Staatsangehörige im Alter zwischen 18 und 21 Jahren sowie ein 33-jähriger Ukrainer.
Die Gegenstände wurden beschlagnahmt und dienen nun als Beweismittel in den eingeleiteten Ermittlungsverfahren. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften alle Betroffenen ihre Reise fortsetzen.
Waffen bleiben sichergestellt
Die Bundespolizei leitete in sämtlichen Fällen Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Die sichergestellten Waffen verbleiben bis auf Weiteres bei der Bundespolizei.

