Jugendliche Migranten belästigen Schüler und randalieren bei Polizei – Konsequenzen bleiben wohl aus
SCHWANDORF. Mehrere jugendliche Migranten haben am Mittwochmittag an einer Schule in Wackersdorf für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Laut Polizei hielten sich die Jugendlichen unberechtigt auf dem Schulgelände auf, belästigten Schüler und sollen diese teilweise eingeschüchtert haben.
Gegen 13.15 Uhr ging der Notruf bei der Einsatzzentrale ein. Mehrere Streifen rückten an und konnten die Situation schnell beruhigen. Drei Jugendliche galten laut Polizei als Rädelsführer: ein 15-Jähriger aus Nittenau mit syrischer Staatsangehörigkeit, ein 15-Jähriger aus Schwandorf mit tschechischer Staatsangehörigkeit sowie ein 17-Jähriger aus Schwandorf, ebenfalls mit syrischer Staatsangehörigkeit.
Jugendliche mussten gefesselt werden
Die Polizei nahm alle drei Jugendlichen in Gewahrsam. Bei zwei Personen musste unmittelbarer Zwang angewandt werden, sie wurden gefesselt. Anschließend übergaben die Beamten die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigten.
Besonders kritisch sehen viele Bürger jedoch die Folgen solcher Vorfälle. Denn trotz des massiven Auftretens und der Einschüchterung von Schülern drohen den Jugendlichen offenbar lediglich Bußgeldverfahren sowie Mitteilungen an Jugendamt, Ausländerbehörde und Führerscheinstelle.
Randale sogar in der Polizeizelle
Doch selbst auf der Polizeidienststelle kam es offenbar nicht zur Einsicht. Einer der Jugendlichen randalierte laut Mitteilung in den Räumlichkeiten der Polizei weiter und verstopfte die Toilette des Haftraums. Die Kosten für Reinigung und Reparaturen sollen nun den Erziehungsberechtigten in Rechnung gestellt werden.
Der Vorfall sorgt erneut für Diskussionen über Gewalt unter jungen Migranten, fehlenden Respekt gegenüber Polizei und Mitschülern sowie die Frage, ob die bestehenden Maßnahmen überhaupt noch abschreckend wirken.

