Großbrand auf Bauernhof in Unterbibrach: Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammen
UPDATE: Polizei bestätigt 15 verendete Rinder nach Großbrand in Unterbibrach
Brandursache weiter unklar – Feuerwehr verhinderte Übergreifen auf Wohnhaus und weitere Gebäude
VORBACH. Nach dem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Unterbibrach (Gemeinde Vorbach) liegen nun weitere Erkenntnisse der Polizeiinspektion Eschenbach vor. Die Polizei bestätigt, dass 15 Rinder bei dem Feuer verendet sind. 31 Tiere konnten von den Einsatzkräften gerettet werden.
Nach Angaben der Polizei brach das Feuer am Mittwoch gegen 15.45 Uhr zunächst in einem alten Stall aus. Anschließend griffen die Flammen auf eine rund 50 mal 20 Meter große Lagerhalle, in der Kartonagen und Stroh gelagert waren, sowie auf einen weiteren Kuhstall über.
Im zweiten Stall befanden sich rund 50 Rinder. Aufgrund einer vorhandenen Betondecke seien die Tiere zunächst vor den Flammen geschützt gewesen. Als jedoch der Dachstuhl in Vollbrand geriet, konnte das Gebäude wegen Einsturzgefahr nicht mehr betreten werden. Zur Brandbekämpfung und Sicherung räumten die Einsatzkräfte den Dachbereich mit einem Bagger frei. Dabei wurde auch eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage beschädigt.
Feuerwehr verhindert noch größeren Schaden
Bereits am Mittwoch hatte die Kreisbrandinspektion Neustadt an der Waldnaab mitgeteilt, dass rund 430 Feuerwehrkräfte mit etwa 60 Fahrzeugen im Einsatz waren. Unter der Leitung von Kreisbrandrat Marco Saller sowie Kreisbrandmeister Alexander Kleber, der während des Einsatzes als Ansprechpartner der Kreisbrandinspektion fungierte, gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und das angrenzende Wohnhaus durch eine Riegelstellung zu schützen.
Nach den nun veröffentlichten Informationen der Polizei war neben Kreisbrandrat Marco Saller auch Kommandant Jürgen Haider in die Einsatzleitung eingebunden.
Mehrere Einsatzkräfte verletzt
Die enorme Hitze forderte auch die Einsatzkräfte. Nach Angaben der Polizei wurden mehrere Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Ein Feuerwehrmann musste mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei derzeit auf einen niedrigen bis mittleren einstelligen Millionen-Eurobetrag.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Die Ursache des Feuers ist weiterhin unklar. Die Polizeiinspektion Eschenbach ermittelt in alle Richtungen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Brandausbruch geben können, sich unter 09645/9204-0 zu melden.
Transparenzhinweis: Grundlage dieses Updates sind eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Eschenbach i.d.OPf. sowie der zuvor veröffentlichte Einsatzpressebericht der Kreisbrandinspektion Neustadt an der Waldnaab. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.
Erstmeldung:
Wohnhaus gerettet – wohl zahlreiche Kälber bei Feuer verendet
VORBACH. Ein Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Unterbibrach (Gemeinde Vorbach) hat am Mittwochnachmittag einen der größten Feuerwehreinsätze in der Region ausgelöst. Rund 430 Einsatzkräfte der Feuerwehren, unterstützt von Rettungsdienst, THW, Polizei, Energieversorger und einem Tierarzt, kämpften stundenlang gegen die Flammen.
Der Alarm ging nach Angaben der Kreisbrandinspektion Neustadt an der Waldnaab um 15.48 Uhr ein. In Brand geraten waren zwei Stallgebäude eines landwirtschaftlichen Betriebs. Mehrere Tiere konnten von den Einsatzkräften noch gerettet werden. Nach ersten Erkenntnissen kamen bei dem Feuer jedoch vermutlich zahlreiche Kälber ums Leben.
Wohnhaus erfolgreich abgeschirmt
Die Feuerwehren konzentrierten sich zunächst auf die Tierrettung, die Brandbekämpfung und den Schutz des unmittelbar angrenzenden Wohnhauses. Mit einer sogenannten Riegelstellung gelang es, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Das Wohnhaus blieb dadurch erhalten.
Während des Einsatzes stürzten die vom Feuer stark beschädigten Stallgebäude ein. Das erschwerte die Löscharbeiten erheblich. Zusätzlich verlangten Außentemperaturen von rund 35 Grad den Einsatzkräften alles ab.
Löschwasser über lange Schlauchleitungen
Um ausreichend Wasser an die Einsatzstelle zu bringen, bauten die Feuerwehren eine umfangreiche Wasserversorgung über lange Schlauchstrecken auf. Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz. Unterstützt wurden die Feuerwehren von etwa 20 Kräften des Rettungsdienstes, zwei Notärzten, dem THW, mehreren Polizeistreifen sowie einem Tierarzt und dem Energieversorger.
Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an und werden sich voraussichtlich noch über längere Zeit hinziehen. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst keine offiziellen Angaben vor. Die Polizei wird die Brandstelle nach Abschluss der Löscharbeiten untersuchen.
KBM Alexander Kleber: Nachlöscharbeiten dauern an
Kreisbrandmeister Alexander Kleber teilte als Ansprechpartner der Kreisbrandinspektion mit, dass das Feuer unter Kontrolle sei. Die Nachlöscharbeiten würden sich jedoch noch über mehrere Stunden erstrecken.



Transparenzhinweis: Grundlage dieses Berichts sind ein Einsatzpressebericht der Kreisbrandinspektion Neustadt an der Waldnaab sowie Informationen vom Brandort. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

