Gemeinsam für sichere Straßen: Über 200 Polizeikräfte beim Oberpfälzer Kontrolltag
Polizei und Partnerbehörden nehmen Tempo, Fahrtüchtigkeit und Fahrzeugzustand in den Blick. Bereits im Vorfeld verhindern Einsatzkräfte 41 Weiterfahrten.
REGENSBURG/AMBERG/WEIDEN. Gefahren erkennen, bevor ein Unfall passiert: Mit diesem Ziel waren am Donnerstag, 15. Oktober, mehr als 200 Polizeikräfte beim zwölften Oberpfälzer Kontrolltag im Einsatz. Unterstützung erhielten sie unter anderem vom Zoll, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität, der Staatsanwaltschaft, dem Veterinäramt und dem Technischen Hilfswerk.
An stationären und mobilen Kontrollstellen im gesamten Regierungsbezirk überprüften die Einsatzkräfte Geschwindigkeit, Abstand, technische Fahrzeugzustände und die Fahrtüchtigkeit. Auch der Schwerverkehr sowie der grenzüberschreitende Personen- und Güterverkehr standen im Fokus.
Rund 330 Fahrzeuge kontrolliert
Am Aktionstag kontrollierten die Einsatzkräfte rund 330 Fahrzeuge mit etwa 750 Personen. Bei der Geschwindigkeitsüberwachung wurden zusätzlich rund 580 Anzeigen beziehungsweise Ordnungswidrigkeiten erfasst. In fünf Fällen stellten die Beamten bei Fahrzeugkontrollen einen vorangegangenen Konsum berauschender Mittel fest.
Im Schwerverkehr überprüften die Einsatzkräfte etwa 70 Fahrzeuge. Rund 25 Verstöße wurden angezeigt – darunter Mängel bei der Ladungssicherung sowie Verstöße gegen Fahrpersonal-, Gefahrgut- und Güterkraftverkehrsvorschriften.
41 Weiterfahrten im Vorfeld verhindert
Bereits in den drei Wochen vor dem Kontrolltag hatte die Polizei verstärkt nach Fahrten unter Drogeneinfluss gesucht. Dabei überprüften die Einsatzkräfte mehr als 800 Fahrzeuge und rund 1000 Personen.
In 36 Fällen stellten sie eine Ordnungswidrigkeit wegen einer Fahrt unter Drogeneinfluss fest. Sechs weitere Kontrollen ergaben einen Atemalkoholwert von mehr als 0,25 Milligramm pro Liter, was etwa 0,5 Promille entspricht. Gegen vier Personen wird wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Insgesamt unterbanden die Beamten bei diesen Schwerpunktkontrollen 41 Weiterfahrten. Ein Fahrzeug wurde sichergestellt. Außerdem ahndeten sie zehn Fälle unerlaubter Nutzung elektronischer Geräte während der Fahrt und verwarnten sechs Personen wegen eines nicht angelegten Sicherheitsgurts.
Zusammenarbeit für mehr Verkehrssicherheit
Das Polizeipräsidium Oberpfalz bewertet die behördenübergreifende Zusammenarbeit als wichtigen Mehrwert des Kontrolltags. Die beteiligten Stellen konnten ihre unterschiedlichen Fachkenntnisse bündeln und Risiken gezielt überprüfen.
Die Aktion ist Teil der kontinuierlichen Verkehrssicherheitsarbeit. Im Sinne der „Vision Zero“ verfolgt Bayern das Ziel, schwere Verkehrsunfälle zu vermeiden und die Zahl der Unfälle mit Personenschaden bis 2030 deutlich zu reduzieren. Das Polizeipräsidium will dazu auch künftig gezielte Kontrollen mit Präventionsmaßnahmen verbinden.
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

