Bundespolizei trainiert Zivilcourage und Bahnsicherheit mit Windischeschenbacher Schülern
Windischeschenbach/Weiden. Wie verhält man sich sicher an Bahngleisen? Und was kann man tun, wenn jemand im Zug belästigt wird? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 15 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse der Mittelschule Windischeschenbach bei einem Präventionstag der Bundespolizeiinspektion Waidhaus.
Begleitet von Schulsozialpädagogin Anita Nacke und Klassenleiter Sebastian Bäumler startete der Aktionstag mit einer Unterrichtseinheit in der Schule. Die Präventionsbeamten der Bundespolizei informierten über Gefahren im Bahnbetrieb und erklärten, warum Gleise keine Abkürzung sind, weshalb Abstand zur Bahnsteigkante wichtig ist und welche Risiken leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen mit sich bringt.
Anschließend ging es mit der Oberpfalzbahn nach Weiden. Das Verkehrsunternehmen unterstützte den Präventionstag mit kostenlos bereitgestellten Fahrkarten für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. So konnten die Jugendlichen das zuvor Gelernte direkt im Bahnalltag anwenden.
Auch vor Ort war die Oberpfalzbahn aktiv eingebunden. Lokführer Ivan Spasic sowie Elke Urban aus dem Bereich Marketing begleiteten die Gruppe und vermittelten praxisnahe Einblicke in den Bahnverkehr. Für Übungen stellte das Unternehmen sogar eine eigene Zuggarnitur zur Verfügung.
Im Mittelpunkt des anschließenden Situationstrainings standen Selbstbehauptung und Zivilcourage. In verschiedenen Szenarien lernten die Schülerinnen und Schüler, wie sie in Konfliktsituationen richtig reagieren können. Unter anderem wurde eine Situation nachgestellt, in der eine Frau in einem Zug belästigt wird. Die Jugendlichen erfuhren dabei, wie sie Hilfe leisten können, ohne sich selbst zu gefährden – etwa durch das gezielte Ansprechen anderer Fahrgäste, das Informieren des Zugpersonals oder das Absetzen eines Notrufs.
Nach dem gemeinsamen Rückweg nach Windischeschenbach zog die Bundespolizei ein positives Fazit. Die Schülerinnen und Schüler hätten großes Interesse gezeigt, aktiv mitgearbeitet und viele praktische Tipps für den sicheren Umgang mit Bahnverkehr und schwierigen Alltagssituationen mitgenommen.
Begleitet wurde der Präventionstag von Polizeihauptkommissar Josef Prill und Beate Meyer von der Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Die Bundespolizei dankte zudem der Oberpfalzbahn für die Unterstützung und die kostenlose Bereitstellung der Fahrkarten.
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Bundespolizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

