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Falsche Ausweise und Widerstand bei der Kirwa

Mehrere Polizeieinsätze bei der Kirchweih in Ursulapoppenricht

Ursulapoppenricht. Bei der Kirwa – der traditionellen Kirchweih – im Hahnbacher Gemeindeteil Ursulapoppenricht musste die Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrfach eingreifen. Neben zwei Fällen mit fremden Personalausweisen beschäftigte ein stark alkoholisierter 16-Jähriger die Einsatzkräfte.

Mit dem Ausweis des Freundes zur Bar

Am Samstag, 1. August, wollte ein 16-Jähriger aus dem Landkreis mit dem Personalausweis eines 18-jährigen Freundes in eine Bar gelangen. Der eingesetzte Sicherheitsmitarbeiter fragte den Jugendlichen nach den persönlichen Daten, die auf dem Dokument vermerkt waren. Da er diese nicht wiedergeben konnte, verständigte der Mitarbeiter die Polizei.

Die Beamten stellten fest, dass der Jugendliche nicht der Inhaber des vorgezeigten Ausweises war.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich wenig später am Sonntag, 2. August. Dem Sicherheitsmitarbeiter fiel auf, dass der von einem 21-jährigen Kirwabesucher vorgelegte Ausweis offenbar einem 20-jährigen Freund gehörte, der sich in der Nähe befand. Der 21-Jährige erklärte nach Angaben der Polizei, er habe seinen eigenen Ausweis zu Hause vergessen. Er sei zu diesem Zeitpunkt völlig nüchtern gewesen.

Gegen alle an den beiden Fällen beteiligten Personen wurden Anzeigen wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren erstattet.

Jugendlicher leistet Widerstand

Für einen weiteren Polizeieinsatz sorgte ein stark alkoholisierter 16-Jähriger, der sich unberechtigt in der Bar aufgehalten hatte. Nachdem er hinausgewiesen worden war, bestand laut Polizei die Gefahr, dass sich der ortsunkundige Jugendliche aus dem östlichen Landkreis in einem nahe gelegenen Maisfeld verirren könnte.

Der Jugendliche wurde deshalb einer Streifenbesatzung übergeben. Er wollte jedoch weder seine Personalien nennen noch eine Durchsuchung zulassen. Nach Angaben der Polizei leistete er massive Gegenwehr und musste von den Beamten zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Da sich seine Eltern im Urlaub befanden, brachten ihn die Polizisten zu seiner Großmutter. Während der Fahrt erbrach sich der Jugendliche im Streifenwagen. Neben einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte kommen nun auch die Kosten für die Reinigung des Polizeifahrzeugs auf ihn zu.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.