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Oberpfalz und Pilsen feiern 25 Jahre Partnerschaft

Festakt in Regensburg würdigt grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Regensburg/Pilsen. Seit 25 Jahren arbeiten die Oberpfalz und die Region Pilsen eng zusammen. Das Jubiläum der Regionalkooperation wurde nun mit einem Festakt im Historischen Reichssaal in Regensburg gefeiert.

Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Regensburg, Dr. Helene Siegloch, begrüßte die Ehren- und Festgäste. Die Festrede hielt Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Weitere Grußworte sprachen der Oberpfälzer Regierungspräsident Walter Jonas, der stellvertretende Pilsner Regionspräsident Martin Rybár und Bezirkstagspräsident Franz Löffler. Die Pilsner Philharmoniker unter der Leitung ihres Chefdirigenten Chuhei Iwasaki gestalteten den musikalischen Rahmen.

Vom Nachbarn zum Partner

Begründet wurde die Regionalkooperation am 9. November 2001 in Pilsen. Nach Angaben der Regierung der Oberpfalz handelt es sich um die erste und bis heute einzige Partnerschaft dieser Art und Größenordnung zwischen Behörden auf bayerischer und tschechischer Seite.

In den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten entstand daraus ein breites Netzwerk. Regelmäßige Veranstaltungen, gemeinsame Projekte und Arbeitsgruppen befassen sich unter anderem mit Wirtschaft, Verkehr, Schulen, Gesundheit, Kultur und Regionalentwicklung. Ziel ist es, die Oberpfalz und Pilsen als gemeinsamen Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsraum im Herzen Europas weiterzuentwickeln.

„Aus Nachbarn wurden Partner, aus Partnern Freunde“, sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Die bayerisch-tschechische Freundschaft sei eine wichtige Säule eines geeinten Europas in Frieden und Freiheit.

Regierungspräsident Walter Jonas erinnerte an die Anfänge der Zusammenarbeit. Die Pilsener Erklärung sei nicht bei Worten geblieben, sondern habe den Grundstein für zahlreiche gemeinsame Projekte gelegt. Getragen werde die Kooperation vor allem von den Menschen auf beiden Seiten der Grenze.

Eine Region wächst zusammen

Martin Rybár verwies auf den grundlegenden Wandel der Grenzregion. Die einst vom Eisernen Vorhang und ihrer Randlage geprägten Gebiete seien heute deutlich stärker miteinander vernetzt. Kommunen, Schulen, Unternehmen, Behörden und weitere Organisationen arbeiteten inzwischen regelmäßig über die Grenze hinweg zusammen.

Bezirkstagspräsident Franz Löffler bezeichnete die Regionalkooperation als wichtigen Baustein für die Entwicklung des ländlichen Raums zwischen München, Nürnberg und Prag. Angesichts der aktuellen Herausforderungen müsse die Zusammenarbeit fortgesetzt und weiter vertieft werden.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Regierung der Oberpfalz. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.