BlaulichtOberpfalz

Erneuter Einreiseversuch endet mit Rückflug

Bundespolizei weist Nordmazedonier an der A6 zurück – Ermittlungen auch gegen den Fahrer

Waidhaus. Bei den Grenzkontrollen auf der A6 hat die Bundespolizei in der Nacht zum Sonntag einem 47-jährigen Nordmazedonier die Einreise nach Deutschland verweigert. Der Mann soll noch am Montag vom Flughafen Nürnberg aus in sein Heimatland zurückgeflogen werden.

Der 47-Jährige befand sich als Beifahrer in einem Auto mit bulgarischer Zulassung. Bei der Kontrolle legte er einen gültigen nordmazedonischen Reisepass vor. Die Überprüfung ergab nach Angaben der Bundespolizei jedoch, dass er sich bereits seit Anfang Februar ununterbrochen im Schengen-Raum aufgehalten hatte. Damit habe er die erlaubte Aufenthaltsdauer um 90 Tage überschritten.

Bereits wenige Tage zuvor soll der Mann an einem anderen Grenzübergang versucht haben, nach Deutschland einzureisen. Auch dort hatte ihm die Bundespolizei die Einreise verweigert und ihn nach Tschechien zurückgewiesen. Nach dem erneuten Einreiseversuch ordneten die Beamten nun die Rückführung nach Nordmazedonien an.

Fahrer offenbar ohne gültige Fahrerlaubnis

Gegen den 37-jährigen Fahrer des Autos, einen ungarischen Staatsbürger, ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts der Beihilfe zur unerlaubten Einreise. Zudem besteht der Verdacht, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Der Mann durfte zwar nach Deutschland einreisen, seine Fahrt jedoch nicht selbst fortsetzen. Ein anderer Insasse übernahm das Steuer.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.