Warnbake auf Bundesstraße gestellt: Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr
Unbekannter bringt Verkehrsteilnehmer auf der B22 bei Kemnath in Gefahr
KEMNATH. Eine offenbar bewusst auf der Fahrbahn abgestellte Warnbake hat in der Nacht zum Dienstag auf der B22 bei Kemnath zu einem Verkehrsunfall geführt. Verletzt wurde zwar niemand, doch der Vorfall hätte deutlich schwerwiegendere Folgen haben können. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Nach Angaben der Polizei stellte ein bislang unbekannter Täter zwischen 1.45 Uhr und 2.25 Uhr eine unbeleuchtete Warnbake auf die nicht gesperrte Fahrspur der B22 in Fahrtrichtung Bayreuth. Die Stelle befindet sich etwa 250 Meter vor der Ortseinfahrt Oberndorf.
Ein Autofahrer erkannte das Hindernis offenbar zu spät und prallte frontal gegen die Bake. Dabei entstand ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Eurobereich. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
Nach ersten Erkenntnissen bestehen Hinweise darauf, dass der Verantwortliche Insasse eines Sicherungsfahrzeugs eines Schwertransports oder einer nahegelegenen Baustelle gewesen sein könnte. Die Hintergründe sind derzeit noch unklar.
Der Vorfall zeigt jedoch deutlich, wie gefährlich ein derartiges Verhalten ist. Eine unbeleuchtete Warnbake auf einer Bundesstraße ist kein harmloser Streich, sondern kann insbesondere bei Dunkelheit oder höheren Geschwindigkeiten zu schweren Unfällen mit Verletzten oder sogar Todesopfern führen. Aus diesem Grund wird ein solches Verhalten strafrechtlich als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr verfolgt.
Die Polizeiinspektion Kemnath hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die in der fraglichen Zeit Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den Verantwortlichen geben können, sich zu melden.
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

