Plumper „Fluchtversuch“ misslingt – Ukrainer ohne Führerschein und unter Drogen
BÄRNAU. Ein vermeintlich flüchtiger Autofahrer hat sich bei Bärnau als Täuschungsmanöver entpuppt. In den frühen Morgenstunden des 1. Mai wollte eine Streife der Grenzpolizei einen Skoda mit tschechischer Zulassung kontrollieren, nachdem dieser aus Tschechien eingereist war.
Statt anzuhalten, bog das Fahrzeug bei Heimhof auf einen Feldweg ab und versteckte sich hinter Baumaterial. Die Beamten fanden den Wagen kurze Zeit später – allerdings ohne Fahrer auf dem Sitz. Die beiden Insassen, ein 36-jähriger Ukrainer und ein 17-jähriger Rumäne, behaupteten zunächst, der Fahrer sei geflüchtet.
Diese Version hielt jedoch nicht lange stand: Bei der Durchsuchung wurde der Autoschlüssel beim 36-Jährigen entdeckt. Schließlich gab er zu, selbst gefahren zu sein. Der Grund für das Ablenkungsmanöver: Ihm war die Fahrerlaubnis bereits entzogen worden, zudem stand er unter Drogeneinfluss.
Eine Blutentnahme wurde angeordnet, die Weiterfahrt unterbunden. Auch gegen den 17-jährigen Mitfahrer wird ermittelt – er hatte eine geringe Menge Crystal Meth versteckt bei sich.
Ob das Fahrzeug rechtmäßig genutzt wurde, ist derzeit noch unklar. Der Skoda wurde sichergestellt, die Ermittlungen dauern an.
Foto: Symbolbild
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