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Wunschkennzeichen war vergeben: Traktorfahrer macht sich sein eigenes

Floß. Weil sein gewünschtes Kennzeichen bereits vergeben war, soll ein 64-Jähriger aus dem östlichen Landkreis kurzerhand selbst nachgeholfen haben. Fast zwei Jahre blieb die Manipulation unentdeckt – bis der Traktor zur Hauptuntersuchung musste.

Der Mann wollte seinen Traktor am 4. September 2024 mit einer bestimmten Buchstabenkombination anmelden. Bei der Zulassungsstelle erfuhr er allerdings, dass das gewünschte Kennzeichen bereits vergeben war.

Daraufhin meldete er das landwirtschaftliche Fahrzeug laut Polizei im Onlineverfahren mit einem sehr ähnlichen Kennzeichen an. Lediglich ein Buchstabe in der Mitte unterschied sich von seiner Wunschkombination.

Damit wollte sich der 64-Jährige offenbar nicht zufriedengeben. Nachdem ihm die Zulassungsplaketten zugeschickt worden waren, ließ er nach Angaben der Polizei zwei Kennzeichenschilder mit seiner ursprünglich gewünschten Kombination anfertigen und klebte die Plaketten darauf.

Damit war der Traktor anschließend fast zwei Jahre unterwegs.

Anfang September 2026 fiel die Sache bei der Hauptuntersuchung auf. Der Prüfer bemerkte, dass die montierten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug passten, und verständigte die Zulassungsstelle. Von dort wurde die Polizei eingeschaltet.

Gegen den 64-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie eines Verstoßes gegen die Fahrzeug-Zulassungsverordnung ermittelt.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.