Vier Zentimeter lange Nadel in Schokoriegel: Zehnjährige aus Schwarzenbach bleibt unverletzt
ESCHENBACH. Ein zehnjähriges Mädchen aus Schwarzenbach im Landkreis Neustadt an der Waldnaab hat eine etwa vier Zentimeter lange Nadel in einem Halloween-Schokoriegel gefunden. Das Kind blieb nach Angaben der Polizei unverletzt. Die Polizeiinspektion Eschenbach ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Woher der Schokoriegel stammt und wann die Nadel hineingelangte, geht aus der Polizeimitteilung nicht hervor. Die Ermittler prüfen den Fall nach eigenen Angaben in alle Richtungen.
Wer Hinweise zur Herkunft der Süßigkeit oder andere Informationen zu dem Vorfall geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Eschenbach oder einer anderen Polizeidienststelle zu melden.
Weitere Fälle in Bayern bestätigt
Der Fund in Schwarzenbach ist kein Einzelfall. Auch im Nürnberger Westen entdeckten Kinder an Halloween Nadeln in gesammelten Schokoriegeln. Ein Kind biss beim Essen auf eine Nadel, blieb laut Polizei aber unverletzt. Die Polizeiinspektion Nürnberg-West ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.
Weitere Funde wurden aus Niederbayern gemeldet: In Landshut entdeckten Eltern spitze Metallgegenstände beziehungsweise Schrauben in Süßigkeiten. In Adlkofen wurde eine Nadel in einem Schokoriegel gefunden, im Vilshofener Ortsteil Pleinting ein Nagel in einer Knusperwaffel.
Ob zwischen dem Fall in Schwarzenbach und anderen Funden ein Zusammenhang besteht, ist bislang nicht bekannt.
Gesammelte Süßigkeiten sorgfältig kontrollieren
Die Polizei rät Eltern, Halloween-Süßigkeiten vor dem Verzehr sorgfältig zu überprüfen. Dabei sollte insbesondere auf Einstichstellen, beschädigte Verpackungen und andere Auffälligkeiten geachtet werden.
Verdächtige Süßigkeiten sollten nicht gegessen, sondern samt Verpackung aufbewahrt und der Polizei gemeldet werden. Gefundene Fremdkörper sollten möglichst im Produkt bleiben, damit mögliche Spuren erhalten werden.
Transparenzhinweis: Grundlage dieses Berichts sind eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Eschenbach sowie ergänzende Recherchen zu weiteren Fällen in Bayern. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

