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Rekordandrang im Oberpfälzer Seenland: Über 100 Falschparker angezeigt – Rettungswege mehrfach blockiert

SCHWANDORF. Temperaturen um die 40 Grad lockten am Wochenende tausende Menschen an die Badeseen der Oberpfalz. Vor allem am Murner See, Brückelsee, Steinberger See und Klausensee herrschte Hochbetrieb – mit teils gravierenden Folgen. Immer wieder wurden Rettungswege durch Falschparker blockiert. Die Polizei musste eingreifen und zog eine deutliche Bilanz: Mehr als 100 Verwarnungen und mehrere Abschleppmaßnahmen.

Nach Angaben der Polizei erreichte der Besucheransturm am Murner See ein bisher nicht gekanntes Ausmaß. Am Samstagnachmittag meldete eine Feuerwehr, dass Rettungsfahrzeuge wegen falsch abgestellter Autos zeitweise nicht mehr durchkamen. Die Beamten erteilten daraufhin rund 30 Verwarnungen und sorgten dafür, dass der Verkehr wieder floss.

Fahrradstreife und Abschleppwagen im Dauereinsatz

Die Erfahrungen vom Samstag führten dazu, dass die Polizei am Sonntag eigens eine Fahrradstreife am Murner See einsetzte. Dennoch mussten erneut rund 30 Verkehrsteilnehmer verwarnt werden. Mehrere Fahrzeuge, die direkt in ausgewiesenen Rettungswegen standen, wurden abgeschleppt.

An einer Stelle sorgten Falschparker sogar dafür, dass der Verkehr vollständig zum Erliegen kam. Auch dort blieb den Einsatzkräften nichts anderes übrig, als mehrere Fahrzeuge entfernen zu lassen.

Auch Klausensee und Steinberger See betroffen

Gegen 14 Uhr meldeten Zeugen einen blockierten Rettungsweg am Klausensee. Die Polizei sprach Verwarnungen aus und ließ die Fahrzeughalter ihre Autos umgehend entfernen.

Nur eine Stunde später bat der Zweckverband für kommunale Verkehrsüberwachung die Polizei am Steinberger See um Unterstützung. Die eigenen Kräfte reichten angesichts der Vielzahl an Falschparkern nicht mehr aus. Auch dort wurden etwa 30 Verwarnungen ausgesprochen.

Mehrheit verhielt sich vorbildlich

Insgesamt stellte die Polizei von Freitag bis Sonntag deutlich über 100 Parkverstöße im Bereich der Seen fest. Gleichzeitig betonen die Beamten, dass es sich dabei nur um einen kleinen Teil der Besucher handelte. Die überwiegende Mehrheit habe sich trotz des enormen Andrangs rücksichtsvoll verhalten.

Besonders erfreulich: Das Feedback der Bevölkerung fiel durchweg positiv aus. Anwohner und Badegäste bedankten sich mehrfach persönlich bei den Einsatzkräften für das konsequente Einschreiten. Denn freie Rettungswege können im Ernstfall Leben retten.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.