Gesuchter Verkehrssünder muss in die JVA Weiden
Bundespolizei nimmt 43-Jährigen bei Grenzkontrolle auf der A6 fest und stellt Führerschein sicher
WAIDHAUS. Weil er eine Geldstrafe nicht bezahlt hatte, muss ein 43-jähriger Bulgare nun eine mehrwöchige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen. Beamte der Bundespolizei nahmen den gesuchten Mann am Sonntag, 12. Juli, bei einer Grenzkontrolle auf der A6 fest.
Der 43-Jährige reiste als Insasse eines Kleintransporters aus Tschechien nach Deutschland ein. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Bundespolizisten mehrere Fahndungsnotierungen fest.
Das Amtsgericht Hameln hatte den Mann im April 2025 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt. Hinzu kamen Verfahrenskosten in Höhe von 85 Euro. Ersatzweise war eine mehrwöchige Freiheitsstrafe angeordnet worden.
Da der Mann die geforderte Summe bislang nicht bezahlt hatte, lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover vor. Auch bei der Kontrolle konnte er die Geldstrafe nicht begleichen. Die Bundespolizisten nahmen ihn deshalb fest und brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Weiden.
Zusätzlich stellten die Beamten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hannover den bulgarischen Führerschein des Mannes sicher. Damit soll ein gegen ihn verhängtes Fahrverbot durchgesetzt werden.
Auch die Staatsanwaltschaft Cottbus hatte wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz nach dem Aufenthaltsort des 43-Jährigen gesucht.
Der festgenommene Mann wurde zur Verbüßung der im Haftbefehl angeordneten Ersatzfreiheitsstrafe in die JVA Weiden eingeliefert.
Beamte der Bundespolizei nahmen den gesuchten 43-Jährigen bei einer Grenzkontrolle auf der A6 fest. Foto: Bundespolizei
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

