BlaulichtOberpfalz

Drei Kilogramm Drogen im Rucksack: 38-Jähriger zu Haftstrafe verurteilt

Bei einer Kontrolle auf der A3 bei Wörth an der Donau entdeckte der Zoll synthetische Drogen. Das Amtsgericht Regensburg verhängte nun zwei Jahre und neun Monate Haft.

REGENSBURG. Rund drei Kilogramm synthetische Drogen fanden Regensburger Zollbeamte Ende April im Rucksack eines Autofahrers auf der A3. Das Amtsgericht Regensburg hat den 38-Jährigen inzwischen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Regensburg hatte den Wagen mit niederländischer Zulassung an der Anschlussstelle Wörth an der Donau/Wiesent überprüft. Der Fahrer erklärte, aus den Niederlanden zu kommen und zu einer Hochzeit nach Wien zu fahren. Betäubungsmittel oder Waffen habe er nicht dabei.

Drei vakuumverpackte Beutel entdeckt

Im Rucksack des Mannes entdeckten die Einsatzkräfte drei vakuumverpackte Beutel mit einer kristallinen Substanz. Der Fahrer gab an, nicht zu wissen, worum es sich handele. Ein Drogenschnelltest reagierte zunächst positiv auf Amphetamin. Die spätere Laboruntersuchung ergab jedoch, dass die Beutel Clephedron-Hydrochlorid enthielten, auch als 4-CMC bekannt.

Zusammen wogen die drei Beutel rund 3,05 Kilogramm. Laut Wirkstoffgutachten wurden rund 2967 Gramm des Betäubungsmittels festgestellt. Nach Angaben des Hauptzollamts wurde die Grenze zur sogenannten nicht geringen Menge damit um das 77-Fache überschritten.

Außerdem fanden die Beamten fünf kleine Behältnisse mit Kokainanhaftungen. Der Mann räumte gelegentlichen Kokainkonsum ein. Ein Test an seinen Händen reagierte ebenfalls positiv auf Kokain. Die Einsatzkräfte nahmen ihn vorläufig fest.

Urteil noch nicht rechtskräftig

Das Schöffengericht am Amtsgericht Regensburg verurteilte den 38-Jährigen am 12. Oktober 2026 wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit unerlaubtem Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der Mann befindet sich weiterhin in Haft.

Clephedron ist eine künstlich hergestellte Substanz mit anregender Wirkung. Nach Angaben des Zolls gehört sie zu einer Gruppe von Drogen, die ähnlich wie Amphetamin wirken können.

Rund drei Kilogramm synthetische Drogen stellte das Hauptzollamt Regensburg bei einer Fahrzeugkontrolle auf der A3 bei Wörth an der Donau sicher. Die Laboruntersuchung identifizierte die Substanz als Clephedron-Hydrochlorid, auch bekannt als 4-CMC.
Foto: Hauptzollamt Regensburg

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung des Hauptzollamts Regensburg. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

Tags:

Facebook-Teaser:
Er gab an, zu einer Hochzeit nach Wien zu fahren. Bei einer Kontrolle auf der A3 bei Wörth an der Donau fand der Zoll rund drei Kilogramm synthetische Drogen in seinem Rucksack. Nun wurde der 38-Jährige zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.