Brand in Fertigungshalle in Hütten: Mitarbeiter erleidet Rauchgasvergiftung
Rund 150 Feuerwehrkräfte bei Grafenwöhr im Einsatz – Feuer schnell unter Kontrolle
GRAFENWÖHR/HÜTTEN. In einer Fertigungshalle eines holzverarbeitenden Industriebetriebs im Industriegebiet Hütten ist am Donnerstagvormittag ein Feuer ausgebrochen. Ein Mitarbeiter erlitt bei Löschversuchen eine Rauchgasvergiftung und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle.
Nach Angaben der Polizei gerieten gegen 11.25 Uhr Dämmplatten in Brand. Sie hatten einen industriellen Ofen durchlaufen und sich dabei zu stark erhitzt. Anschließend entzündeten sie sich auf einem Förderband. Mitarbeiter bemerkten das Feuer, begannen mit eigenen Löschmaßnahmen und verständigten den Notruf.
Atemschutztrupp löscht im Inneren der Halle
Die Feuerwehren wurden um 11.29 Uhr mit dem Einsatzstichwort „B4 – Brand Industriegebäude“ alarmiert. Nach Angaben der Kreisbrandinspektion Neustadt/WN waren rund 150 Feuerwehrkräfte mit etwa 30 Fahrzeugen im Einsatz. Die Leitung übernahm der Hüttener Feuerwehrkommandant Mario Schneider.
Ein Atemschutztrupp bekämpfte das Feuer im Inneren der Halle. Die Einsatzkräfte räumten die betroffene Maschine aus, entfernten Brandgut und kontrollierten die Temperaturen mit einer Wärmebildkamera. Im weiteren Verlauf konnten die meisten Feuerwehren wieder abrücken.
Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehren aus Hütten, Grafenwöhr, Kaltenbrunn, Dießfurt, Eschenbach, Mantel, Altenstadt/WN, Neustadt/WN, Pressath, Gößenreuth, Schwarzenbach, Hammerles, Gmünd, Weiherhammer und Thansüß. Unterstützt wurden sie von der Kreisbrandinspektion und der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung Neustadt/WN. Auch Rettungsdienst, Notarzt, Polizei und ein Fachberater des Technischen Hilfswerks waren vor Ort.
Nach dem bisherigen Stand der polizeilichen Ermittlungen liegen keine Hinweise auf einen entstandenen Sachschaden vor. Die Polizeiinspektion Eschenbach untersucht das Brandgeschehen weiter.
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bilden Mitteilungen der Polizeiinspektion Eschenbach und der Kreisbrandinspektion Neustadt/WN. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

