Ohne Licht mit bis zu 200 km/h: Autofahrer flüchtet vor Polizei
Verfolgungsfahrt von Schwandorf bis Regensburg – mehrere Streifen und ein Polizeihubschrauber im Einsatz
SCHWANDORF. Ein 30-jähriger Autofahrer hat sich am frühen Montagmorgen eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei von Schwandorf bis nach Regensburg geliefert. Nach Polizeiangaben fuhr er ohne Licht und erreichte auf der A93 zeitweise Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h. In Regensburg wurde er schließlich gestoppt und festgenommen.
Eine 23-jährige Schwandorferin hatte am Montag, 26. Oktober, gegen 4 Uhr den Notruf gewählt. Sie berichtete von einem Mann, der sie zuvor an einer Tankstelle in der Wackersdorfer Straße angesprochen habe und anschließend ohne Licht stadtauswärts gefahren sei.
Als eine Streife den Skoda in der Steinberger Straße kontrollieren wollte, beschleunigte der Fahrer. Laut Polizei fuhr er innerorts mit rund 120 km/h und weiterhin ohne Beleuchtung. Anschließend führte die Flucht über die A93 nach Regensburg.
Fahrer hatte keinen Führerschein mehr
An der Verfolgung beteiligten sich mehrere Streifen aus Schwandorf, Burglengenfeld und Regensburg sowie ein Polizeihubschrauber. In Regensburg konnten die Einsatzkräfte den 30-jährigen Regensburger schließlich stellen. Bei seiner Festnahme musste die Polizei körperlichen Zwang anwenden.
Der Skoda wurde sichergestellt. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann keinen Führerschein mehr. Da die Beamten Alkoholgeruch feststellten, wurde eine Blutentnahme veranlasst. Anschließend brachte die Polizei den Mann in einer geeigneten Einrichtung unter. Nähere Angaben dazu enthält der Polizeibericht nicht.
Bei Kontrolle geflüchtet – Heroin gefunden
Bereits am Freitag gegen 13.45 Uhr war ein Mann bei einer Kontrolle in einer Grünanlage im Bereich der Pesserlstraße vor Polizeibeamten davongelaufen. Nach wenigen Metern wurde er unter Anwendung körperlichen Zwangs gestoppt.
In seiner Jackentasche fanden die Beamten Spritzutensilien und eine geringe Menge Heroin. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.

Foto: PI Schwandorf/PMin Marchsreiter
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

