40 Jahre BMW in Regensburg: Mehr als 8,7 Millionen Autos gebaut
Rund 9000 Beschäftigte und Milliardeninvestitionen: Beim Festakt zum Jubiläum würdigte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Bedeutung des Werks für Ostbayern.

REGENSBURG. Seit 1986 werden im BMW Werk Regensburg Autos gebaut. Bis Ende 2025 waren es insgesamt mehr als 8,7 Millionen Fahrzeuge. Zum 40-jährigen Bestehen würdigte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Standort als wichtigen Arbeitgeber und Innovationstreiber für die Oberpfalz.
„Die Ansiedlung von BMW in Regensburg war ein Glücksfall für Ostbayern, hier wird seit 40 Jahren Industriegeschichte geschrieben“, sagte Aiwanger beim Festakt. Er dankte den Beschäftigten für ihre Arbeit.
Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums rollen in Regensburg rund 1400 Fahrzeuge pro Arbeitstag vom Band. Damit sei das Werk der produktionsstärkste BMW-Standort in Europa. Rund 9000 Mitarbeiter und fast 400 Auszubildende machen es zu einem der größten Arbeitgeber der Region.
Mehr als sechs Milliarden Euro investiert

Foto: StMWi/K. Huber
In den Anfangsjahren fertigte BMW in Regensburg vor allem Fahrzeuge der 3er-Serie. Später kamen weitere Modelle hinzu, darunter der BMW 1er und der X1. Bereits 1995 lief das millionste Auto vom Band. Seit der Inbetriebnahme hat das Unternehmen insgesamt mehr als sechs Milliarden Euro in den Standort investiert.
Auch neue Technologien spielten eine wichtige Rolle, betonte Aiwanger. Als Beispiel nannte er die nach Angaben des Ministeriums in diesem Sommer erfolgte Umstellung der innerbetrieblichen Logistik auf Wasserstoff. Die Investitionen wertete er als Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Bayern.
Aiwanger fordert bessere Bedingungen für die Industrie
Das Jubiläum nutzte der Wirtschaftsminister zugleich für industriepolitische Forderungen. Damit Unternehmen weiter in bayerische Standorte investierten, brauche es bezahlbare Energie, weniger Bürokratie, niedrigere Belastungen und Technologieoffenheit.
„Bayern muss ein Land bleiben, in dem sich industrielle Produktion lohnt und Wertschöpfung vor Ort bleibt“, sagte Aiwanger.
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

