Mutmaßliche Schleusung im Porsche bei Waidhaus gestoppt
Bundespolizei verhindert drei unerlaubte Einreisen – zwei Männer waren europaweit ausgeschrieben
WAIDHAUS. Die Bundespolizei hat bei den Grenzkontrollen an der A6 eine mutmaßliche Schleusung aufgedeckt. Ein 41-jähriger Deutscher soll zwei Männer in einem gemieteten Porsche Panamera nach Deutschland gebracht haben. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ermittelt. Wenig später stoppten die Beamten einen weiteren Mann, der seine erlaubte Aufenthaltsdauer im Schengenraum deutlich überschritten hatte.
Zwei Mitfahrer zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben
Die Bundespolizisten kontrollierten den aus Tschechien kommenden Porsche am Donnerstag gegen 17 Uhr an der Grenzkontrollstelle Waidhaus. Neben dem Fahrer saßen ein 27-jähriger Albaner und ein 34-jähriger Nordmazedonier im Wagen. Bei beiden Mitfahrern lagen ausländerrechtliche Fahndungsausschreibungen vor.
Gegen den 34-Jährigen bestand eine von Kroatien veranlasste europaweite Ausschreibung zur Einreiseverweigerung. Sie gilt bis August 2029. Bereits am 13. September hatten ihm die ungarischen Behörden wegen des bestehenden Verbots die Einreise in den Schengenraum verweigert.
Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein. Er musste eine Sicherheitsleistung von 250 Euro hinterlegen. Seine Zurückweisung über den Luftweg ist vorgesehen.
Auch der 27-jährige Albaner war aufgrund einer ungarischen Ausschreibung europaweit zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben. Er musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 432,20 Euro hinterlegen. Seine Zurückweisung nach Albanien über den Flughafen München war für Freitag geplant.
Der 41-jährige Fahrer durfte seine Reise nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gegen 21.15 Uhr fortsetzen. Das Ermittlungsverfahren gegen ihn läuft.
Aufenthaltsdauer um 66 Tage überschritten
Etwa zwei Stunden nach der Kontrolle des Porsche überprüften die Beamten einen Fernreisebus auf der Strecke von Prag nach Lyon. Unter den Fahrgästen befand sich ein 70-jähriger Ukrainer mit einem gültigen Reisepass.
Nach Angaben der Bundespolizei hatte er die für ihn zulässige Aufenthaltsdauer im Schengenraum um 66 Tage überschritten. Die Beamten verweigerten ihm die Einreise nach Deutschland und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein. Anschließend wurde er nach Tschechien zurückgewiesen.
Foto: Bundespolizei
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

