GPS führt Polizei zu gestohlenem Kompressor
43-jähriger Tatverdächtiger nach Fahndung bei Kümmersbuch aufgegriffen
LUHE-WILDENAU/KÜMMERSBUCH. Ein gestohlener Baukompressor ist nur einen Tag nach seinem Verschwinden wieder aufgetaucht. Der im Gerät eingebaute GPS-Sender führte die Polizei zu einem Anwesen in Ursulapoppenricht, Landkreis Amberg-Sulzbach, und kurze Zeit später auch zu einem Tatverdächtigen.
Eine Baufirma hatte der Polizei am 13. August gemeldet, dass ein Kompressor von einer Baustelle in Luhe-Wildenau, Landkreis Neustadt/WN, gestohlen worden war. Weil das Gerät mit GPS ausgestattet war, konnte der aktuelle Standort angezeigt werden.
Die Polizei überprüfte daraufhin die Standortdaten und fand tatsächlich den gestohlenen Kompressor in einer Garage in Ursulapoppenricht. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass in dem Anwesen auch ein rumänischer Mitarbeiter der geschädigten Firma untergebracht war. Dieser hatte das Anwesen kurz vor Eintreffen der Polizei verlassen. Nach Angaben der Polizei hatte er zuvor von den Ermittlungen erfahren.
Im Rahmen einer Fahndung wurde der Tatverdächtige schließlich im Bereich Kümmersbuch vorläufig festgenommen. Bei ihm handelte es sich um einen 43-jährigen rumänischen Staatsangehörigen. Er wurde anschließend zur Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg gebracht und erkennungsdienstlich behandelt.
Auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft Weiden wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 4.500 Euro angeordnet. Der Mann bezahlte den Betrag und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

