Gesuchter Mann mit Messern und Schlagstock bei Waidhaus gestoppt
Schwester bezahlt offene Geldstrafe und bewahrt 35-Jährigen vor dem Gefängnis
WAIDHAUS. Bundespolizisten haben am 3. August bei den Grenzkontrollen auf der Autobahn A6 bei Waidhaus einen per Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten zwei Messer und einen Teleskopschlagstock.
Der 35-jährige polnische Staatsangehörige war als Fahrgast eines internationalen Linienbusses auf der Strecke von Prag nach Lyon aus Tschechien nach Deutschland eingereist. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Darmstadt nach ihm suchte.
Das Amtsgericht Offenbach hatte den Mann bereits im August 2021 wegen Körperverletzung in Tateinheit mit Bedrohung zu einer Geldstrafe von 1600 Euro verurteilt. Da er die Geldstrafe bislang nicht bezahlt hatte, lag gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl vor.
Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten in seiner Bauchtasche ein Einhandmesser. In seinem Rucksack befanden sich außerdem ein Teleskopschlagstock und in einer weiteren Tasche ein zweites Messer. Die Bundespolizei stellte die Gegenstände sicher und leitete gegen den 35-Jährigen ein Verfahren wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Da der Mann selbst nicht genügend Geld bei sich hatte, um die offene Geldstrafe zu begleichen, half seine Schwester aus. Sie zahlte den fälligen Betrag bei der Bundespolizei in Karlsruhe ein. Dadurch konnte der 35-Jährige die drohende Haft abwenden und anschließend seine Reise fortsetzen.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

