BlaulichtOberpfalz

Hohe Waldbrandgefahr: Beobachtungsflüge über der gesamten Oberpfalz

Flugzeuge kontrollieren vom 4. bis 6. August besonders gefährdete Waldgebiete

REGENSBURG/WEIDEN/AMBERG. Wegen der derzeit hohen Waldbrandgefahr werden von Dienstag, 4. August, bis Donnerstag, 6. August 2026, Beobachtungsflüge über der gesamten Oberpfalz durchgeführt. Die Regierung der Oberpfalz ordnete die Luftbeobachtung in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg an.

Die Flugzeuge starten von den Stützpunkten Schmidgaden, Regenstauf-Oberhub, Neumarkt in der Oberpfalz, Cham-Janahof und Weiden-Latsch. Je nach Standort finden die Kontrollflüge am frühen Nachmittag und am Abend statt.

Flüge über die nördliche Oberpfalz

Vom Flugplatz Weiden-Latsch aus wird die nördliche Oberpfalz täglich zwischen etwa 13 und 14 Uhr sowie zwischen 18 und 19 Uhr kontrolliert. Die Flugroute führt von Weiden über Moosbach, Plößberg, Rosall, Wernersreuth, Kemnath und Pressath zurück zum Flugplatz Weiden-Latsch.

Auch von Schmidgaden und Cham-Janahof aus starten täglich jeweils zwei Kontrollflüge. Die Stützpunkte Regenstauf-Oberhub und Neumarkt übernehmen weitere Routen im Westen und Süden der Oberpfalz.

Die Beobachter sollen Waldbrände und Rauchentwicklungen möglichst früh erkennen und an die zuständigen Stellen melden. Bei ergiebigen Niederschlägen können die Flüge abgebrochen oder räumlich eingeschränkt werden.

Äußerste Vorsicht in Waldgebieten

Die Bevölkerung wird gebeten, in Wäldern und deren Umgebung besonders vorsichtig zu sein. Offenes Feuer und Rauchen sind zu vermeiden. Für Waldbesucher gilt vom 1. März bis 31. Oktober ein Rauchverbot.

Zigarettenkippen dürfen keinesfalls aus Fahrzeugen geworfen werden. Offenes Feuer ist im Wald und in einem Abstand von bis zu 100 Metern zum Wald verboten. Wegen heißer Katalysatoren sollten Autos, Motorräder und landwirtschaftliche Fahrzeuge nicht auf trockenen Wiesen, Waldwegen oder anderem leicht entzündlichem Untergrund abgestellt werden.

Auch achtlos weggeworfener Müll kann zur Brandgefahr werden. Dazu zählen beispielsweise Feuerzeuge oder Behälter mit chemischen Substanzen.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.