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Bayern bündelt Bevölkerungsschutz in neuem Landesamt

MÜNCHEN. Mit dem neu geschaffenen Bayerischen Landesamt für Bevölkerungsschutz will der Freistaat seine Fähigkeiten für Katastrophenschutz und Zivile Verteidigung dauerhaft stärken. Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann stellte die neue Behörde am Donnerstag offiziell vor und gewährte Einblicke in ihre Arbeitsweise.

Das Landesamt nahm bereits am 15. April 2026 seine Arbeit auf. Es entstand aus einer Neustrukturierung der bisherigen Abteilung „Feuerwehr, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz“ im Bayerischen Innenministerium. Insgesamt arbeiten dort 85 Beschäftigte. Neu eingerichtet wurden die Sachgebiete „Einsatzvorbereitung“ und „Zivile Verteidigung“.

„Wir müssen den Bevölkerungsschutz umfassend in all seinen Facetten verstehen – vom Brandschutz und der Sicherstellung des Rettungsdienstes über den Katastrophenschutz in Friedenszeiten bis zum Zivilschutz im Verteidigungsfall“, erklärte Herrmann. Mit dem neuen Landesamt werde die Handlungsfähigkeit Bayerns bei Katastrophen und in Krisensituationen nachhaltig gestärkt.

Zur Vorstellung der Behörde simulierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein fiktives Hochwasserszenario. Dabei wurde gezeigt, wie das Bayerische Melde- und Lagezentrum für den Bevölkerungsschutz im Ernstfall zur Führungsgruppe Katastrophenschutz Land Bayern erweitert wird. In regelmäßigen Lagebesprechungen stimmen sich dort Vertreter des Landesamts, der Polizei sowie weiterer Hilfs- und Rettungsorganisationen ab. Von dort aus können zusätzliche Einsatzkräfte und Unterstützungsmaßnahmen koordiniert werden.

Ein wichtiger Vorteil des neuen Landesamts ist nach Angaben des Innenministeriums die unmittelbare Anbindung an das ebenfalls im Ministerium angesiedelte Landespolizeipräsidium. Dadurch sollen Polizei und Katastrophenschutz insbesondere in Krisenlagen schnell und auf kurzen Wegen zusammenarbeiten können.

Auch die Bayerische Polizei präsentierte beim Pressetermin ihre Aufgaben bei einer Hochwasserlage. Schwerpunkte sind dabei der Schutz von Menschenleben, die Sicherung kritischer Infrastruktur sowie die enge Zusammenarbeit mit den Katastrophenschutzbehörden.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung des Bayerischen Innenministeriums. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.