Zoll entdeckt Dopingmittel auf der A3 bei Parsberg
Kroatischer Reisender hatte Anabolika und Testosteron im Gepäck
PARSBERG. Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Regensburg haben bei einer Kontrolle auf der A3 bei Parsberg mehrere Dopingmittel sichergestellt. Gegen einen kroatischen Reisenden wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Der Mann war mit seinem Auto von Rheinland-Pfalz in Richtung Kroatien unterwegs und wurde im Rahmen einer zollrechtlichen Kontrolle überprüft. Auf die Frage nach verbotenen Waren, Betäubungsmitteln oder Medikamenten gab er zunächst an, keine entsprechenden Gegenstände mitzuführen.
Anabolika im Koffer entdeckt
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Zollbeamten in einem Koffer zunächst acht Tabletten des anabolen Wirkstoffs Stanozolol. Auf erneute Nachfrage räumte der Reisende ein, weitere Dopingmittel dabei zu haben.
Insgesamt stellten die Einsatzkräfte verschiedene Tabletten und Ampullen mit anabol wirkenden Substanzen wie Stanozolol und Testosteron sicher. Nach Angaben des Zolls überschritt die aufgefundene Menge deutlich die gesetzliche Grenze zur nicht geringen Menge.
Strafverfahren eingeleitet
Eine allgemeine Freimenge für das Mitführen von Dopingmitteln gibt es nach Angaben des Hauptzollamts nicht. Auch innerhalb der Europäischen Union dürfen solche Präparate nicht uneingeschränkt transportiert oder nach Deutschland eingeführt werden.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs in Verbindung mit einem Verstoß gegen das Anti-Doping-Gesetz eingeleitet. Die Dopingmittel wurden sichergestellt. Nach Abschluss der zollrechtlichen Maßnahmen durfte der Reisende seine Fahrt fortsetzen.
Der Leiter des Hauptzollamts Regensburg, Leitender Regierungsdirektor René Matschke, weist darauf hin, dass anabole Präparate keine harmlosen Mittel seien. Wer sie nach Deutschland einführe oder durch Deutschland transportiere, müsse mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Der Zoll stellte bei einer Kontrolle auf der A3 bei Parsberg mehrere Dopingmittel sicher. Gegen einen kroatischen Reisenden wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Foto: Hauptzollamt Regensburg
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung des Hauptzollamts Regensburg. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.
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