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Bayerischer Energiepreis geht nach Speichersdorf

Bürgersolarpark überzeugt die Jury – auch Bayernwerk aus Regensburg an ausgezeichnetem Projekt beteiligt

SPEICHERSDORF/MÜNCHEN. Der Bürgersolarpark Speichersdorf gehört zu den Gewinnern des Bayerischen Energiepreises 2026. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zeichnete das kommunale Energiekonzept am Donnerstag in München aus. Neben der Gemeinde Speichersdorf wurden die INKAS+SOLAR GmbH & Co. KG und die Raiffeisenbank am Kulm eG als Projektpartner geehrt.

Der Bürgersolarpark setzte sich in der Kategorie „Kommunale Energiekonzepte“ durch. Damit würdigt der Freistaat ein Projekt, bei dem Kommune, Unternehmen und eine örtliche Bank gemeinsam an der Umsetzung der Energiewende arbeiten.

„Mit dem Energiepreis machen wir sichtbar, was für das Gelingen der Energiewende entscheidend ist: mutige Ideen, technologische Spitzenleistungen und praxistaugliche Lösungen“, erklärte Aiwanger bei der Preisverleihung im Bergson Kunstkraftwerk in München.

Neun Projekte in sechs Kategorien ausgezeichnet

Insgesamt wurden neun Projekte in sechs Kategorien prämiert. Nach Angaben des Bayerischen Wirtschaftsministeriums waren 200 Bewerbungen von Unternehmen, Kommunen, Planungsbüros und Institutionen eingegangen. Eine Fachjury wählte daraus gemeinsam mit dem Ministerium die Preisträger aus.

Die Auszeichnung wird seit 1999 alle zwei Jahre vergeben. Sie würdigt besondere Leistungen bei Energieeinsparung, erneuerbaren Energien, Energieinfrastruktur und Energieforschung. Die Gewinner erhalten eine Trophäe aus vollständig recyceltem Acrylglas und heimischem Buchenholz sowie eine Urkunde.

Aiwanger bezeichnete die ausgezeichneten Projekte als „Vorbilder, Ideengeber und Wegbereiter für eine klimafreundliche und zukunftssichere Energieversorgung in Bayern“.

Bayernwerk aus Regensburg ebenfalls beteiligt

Auch ein Unternehmen aus Regensburg ist an einem der ausgezeichneten Projekte beteiligt. Die Bayernwerk Netz GmbH erhielt gemeinsam mit BMW, der Forschungsstelle für Energiewirtschaft und der Universität Passau einen Preis für das Projekt „Bidirektionales Lademanagement – BDL (Next)“.

Dabei geht es um die intelligente Einbindung von Elektrofahrzeugen in das Stromnetz. Elektroautos sollen nicht nur Strom aufnehmen, sondern bei Bedarf auch Energie zurück in das Netz oder ein Gebäude speisen können. Das Projekt wurde in der Kategorie „Innovative Energieinfrastrukturprojekte“ ausgezeichnet.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

Die Preisträger des Bayerischen Energiepreises mit Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger
Foto: StMWi
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei seiner Rede
Foto: StMWi/A. Heddergott