Den Wald zukunftsfähig gestalten
Neue Forstdirektorin Regina Härtl im Austausch mit Landrat Thomas Ebeling
SCHWANDORF. Die Zukunft des heimischen Waldes stand im Mittelpunkt eines Antrittsbesuchs im Landratsamt Schwandorf. Die neue Forstdirektorin des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg–Schwandorf (ALEF), Regina Härtl, stellte sich gemeinsam mit Bereichsleiter Dr. Michael Roßkopf bei Landrat Thomas Ebeling vor.
Regina Härtl hat die Nachfolge des langjährigen Forstdirektors Alwin Kleber übernommen, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Zu ihrem Aufgabenbereich zählen unter anderem die Koordination forstlicher Aktivitäten, die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben sowie die Beratung privater Waldbesitzer. Auch die forstliche Bildungsarbeit gehört zu ihren Schwerpunkten.
Im Gespräch mit dem Landrat ging es vor allem um die zunehmenden Herausforderungen für die heimischen Wälder. Hitzeperioden, Trockenheit und Extremwetterereignisse setzen den Beständen deutlich zu und machen einen aktiven Waldumbau erforderlich.
„Wir Förster stehen den Waldbesitzern beim Waldumbau mit voller Kraft zur Seite. Nur durch aktives Management können wir langfristig gesunde Wälder erhalten und die vielfältigen Vorteile – vom Klimaschutz über die Artenvielfalt bis hin zur Erholung für die Menschen – sichern“, betonte Forstdirektorin Härtl.
Auch Landrat Thomas Ebeling unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Forstverwaltung. Die Behörden arbeiteten traditionell eng und konstruktiv zusammen, was gerade angesichts der aktuellen Entwicklungen im Klimawandel immer wichtiger werde.
Der Landrat verwies zudem auf die besondere Situation im Landkreis Schwandorf: „Die Bürger profitieren von einer im bayernweiten Vergleich überdurchschnittlich großen Waldfläche. Fast die Hälfte des Landkreises ist bewaldet. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten leistet durch seine Arbeit einen sehr wertvollen Beitrag für die nachhaltige Nutzung dieses Waldes.“
Der Austausch machte deutlich, dass die kommenden Jahre für den heimischen Wald entscheidend sein werden – sowohl im Hinblick auf seine ökologische Stabilität als auch auf seine Bedeutung für die Region.
Foto: Regina Härtl, Dr. Michael Roßkopf und Landrat Thomas Ebeling (Foto: Dominik Hauser)

