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Kletterin stürzt am Kalmusfels ab – Rettungshubschrauber im Einsatz

ILLSCHWANG. Ein Großaufgebot an Rettungskräften hat am Samstagmittag einen Einsatz am Kalmusfels in Illschwang ausgelöst. Eine 37-jährige Kletterin war beim Einstieg in eine Route mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und musste schließlich per Rettungshubschrauber geborgen werden.

Nach Angaben der Polizei wollte die Frau die Felsformation erklimmen und befand sich auf ihrem ersten Klettergang. Kurz bevor sie den ersten Sicherungshaken erreichen und ihr Seil einhängen konnte, verlor sie den Halt und stürzte aus etwa drei Metern Höhe ungebremst zu Boden. Da sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesichert war, konnte ihr 38-jähriger Kletterbegleiter den Sturz nicht verhindern.

Wegen des unwegsamen Geländes wurde die Bergwacht alarmiert. Aufgrund der Verletzungen der Frau war eine Bergung am Boden jedoch nicht möglich. Deshalb wurde der Rettungshubschrauber „Christoph 27“ hinzugezogen. Die Kletterin konnte schließlich mithilfe einer Winde aus dem Gelände gerettet werden.

Im Einsatz waren neben der Bergwacht auch die Feuerwehr Illschwang sowie der Rettungsdienst. Die Polizei Sulzbach-Rosenberg weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Bedeutung geeigneter Schutzausrüstung beim Klettersport hin. Besonders das Tragen eines Helms könne schwere Verletzungen verhindern und im Ernstfall sogar Leben retten. Die verunglückte Kletterin hatte nach Einschätzung der Einsatzkräfte Glück im Unglück.

Foto: Symbolbild

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