Ukrainer prellt Tankstelle – Kinder sollten offenbar ablenken – Kein Einzelfall
BAYREUTH/HOF. Mit einer dreisten Masche hat ein 38-jähriger Mann Ende Oktober an der Rastanlage Frankenwald Benzin im Wert von über 100 Euro ergaunert. Der Mann war mit seinen beiden Kindern unterwegs und nutzte diese offenbar gezielt zur Ablenkung.
Während der Ukrainer seine Kinder mit einem 100-Euro-Schein in den Shop der Tankstelle schickte, um dort eine Flasche Cola zu kaufen, betankte er den Mercedes-Benz eines Bekannten. Das in Polen zugelassene Fahrzeug wurde mit knapp 50 Litern Benzin befüllt, der Betrag an der Zapfsäule stieg auf rund 110 Euro. Bezahlt wurde jedoch nichts: Kaum waren die Kinder zurück, stieg der Mann ein und fuhr davon.
Ermittlungen dank Videoaufnahmen
Der Tankstellenbetreiber erstattete Anzeige. Beamte des Ermittlungsdienstes der Verkehrspolizeiinspektion Hof nahmen daraufhin die Ermittlungen auf und werteten die Videoaufzeichnungen aus. Sowohl das polnische Kennzeichen als auch der Fahrer und die Kinder waren darauf deutlich zu erkennen. Das Fahrzeug wurde anschließend zur Fahndung ausgeschrieben.
Fahrzeug nach über zwei Monaten entdeckt
Mehr als zwei Monate später, am 12. Januar 2026, fiel der gesuchte Mercedes Kollegen der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth auf. Nach einer kurzen Rücksprache mit den Hofer Beamten konfrontierten sie den Mann mit dem Vorwurf. Zur eindeutigen Identifizierung wurden Vergleichsfotos angefertigt.
Die Beweislage war eindeutig. Der 38-Jährige räumte schließlich nicht nur den Tankbetrug an der Rastanlage Frankenwald ein, sondern gestand zudem weitere ähnliche Taten. Drei davon konnten ihm bereits nachgewiesen werden.
Nun erwartet den Familienvater ein Strafverfahren wegen mehrfachen Betruges.
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