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Richtfest für neues Forschungszentrum der Universität Regensburg: 64,6 Millionen Euro für Spitzenforschung

REGENSBURG. Die Universität Regensburg hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem international bedeutenden Forschungszentrum erreicht: Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde am Freitag Richtfest für das neue Center for Immunomedicine in Transplantation and Oncology (CITO) gefeiert. In das hochmoderne Laborgebäude investieren Bund und Freistaat Bayern insgesamt 64,6 Millionen Euro.

Ab dem Jahr 2028 werden auf rund 2.500 Quadratmetern etwa 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Medizin, Biologie, Vorklinische Medizin sowie Bioinformatik und Datenwissenschaften gemeinsam an neuen Erkenntnissen zur Immunmedizin forschen. Im Mittelpunkt stehen die Wechselwirkungen zwischen Immunzellen und Gewebe – insbesondere im Zusammenhang mit Krebserkrankungen und Organtransplantationen. Ziel ist es, neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Starkes Signal für den Wissenschaftsstandort Bayern

Für Bayerns Bauminister Christian Bernreiter ist das neue Forschungsgebäude ein klares Bekenntnis des Freistaats zum Wissenschaftsstandort Regensburg.

„Wir investieren nicht nur in Gebäude und Labore. Wir investieren in Wissen, Innovation und bessere Behandlungsmöglichkeiten – und stärken damit die Zukunftsfähigkeit Bayerns“, betonte Bernreiter beim Richtfest.

Auch Wissenschaftsminister Markus Blume sprach von einem „Forschungsbau der Extraklasse“. Das CITO sei ein international sichtbarer Leuchtturm der Immunmedizin und sende ein starkes Signal im Kampf gegen Krebs.

Moderne Labore und nachhaltige Bauweise

Der dreigeschossige Neubau entsteht auf dem Gelände des Universitätsklinikums Regensburg. Das Gebäude misst rund 61,5 Meter Länge, 27 Meter Breite und 15,5 Meter Höhe. Im Erdgeschoss befinden sich Foyer und Seminarräume, darüber moderne Labor- und Büroflächen sowie Begegnungsbereiche für den wissenschaftlichen Austausch. Im Untergeschoss sind Technikzentralen und Speziallabore untergebracht.

Besonderen Wert legten die Planer auf Nachhaltigkeit. Eine hochwertige Gebäudehülle, hocheffiziente Luft-Wasser-Wärmepumpen mit Wärmerückgewinnung sowie eine Photovoltaikanlage mit 105 kWp auf dem begrünten Dach sorgen für einen energieeffizienten Betrieb. Allein die Solaranlage spart jährlich rund 50 Tonnen CO₂ ein.

Forschung mit internationaler Strahlkraft

Die Universität Regensburg zählt zu den renommierten Hochschulen Deutschlands und arbeitet eng mit Einrichtungen wie dem Leibniz-Institut für Immuntherapie, dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie sowie dem Comprehensive Cancer Center WERA zusammen. Mit dem neuen CITO soll diese Spitzenstellung weiter ausgebaut werden.

Im Wintersemester 2025/26 waren an der Universität Regensburg rund 19.000 Studierende eingeschrieben.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.