Drogenhandel in Regensburg: Drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft
REGENSBURG. Bei Ermittlungen zum mutmaßlichen Drogenhandel rund um den Hauptbahnhof und die Maximilianstraße hat die Polizei am Donnerstag, 24. September, zwölf Objekte in Regensburg durchsucht und drei Haftbefehle vollstreckt. Festgenommen wurden ein 28-jähriger Deutsch-Syrer sowie zwei Tunesier im Alter von 27 und 38 Jahren. Nach ihrer Vorführung vor dem Ermittlungsrichter kamen sie in verschiedene bayerische Justizvollzugsanstalten.
Die gemeinsame Ermittlungsgruppe „BAO Brennpunkt“ von Bundes- und Landespolizei ermittelt seit mehreren Monaten in zwei Verfahren gegen insgesamt zehn Tatverdächtige. Es geht unter anderem um den Verdacht des gewerbsmäßigen Handels mit Kokain und Cannabis in nicht geringer Menge sowie um Schleusung. Ein Teil der Verdächtigen soll als Bande gehandelt haben.
Die Beamten durchsuchten mehrere Wohnungen und einzelne Zimmer in Regensburger Asylunterkünften. Sie stellten rund 500 Gramm Marihuana und Haschisch, kleinere Mengen weiterer Betäubungsmittel, einen gestohlenen E-Scooter und einen niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag sicher.
Bei einer Wohnungsdurchsuchung sprang ein 29-jähriger Syrer aus dem zweiten Obergeschoss und verletzte sich schwer. Ein Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Warum er sprang, ist laut Polizei noch Gegenstand der Ermittlungen. Ein weiterer Tatverdächtiger aus einem der Verfahren war bereits Mitte Juli festgenommen worden; bei ihm hatte die Polizei rund 50 Gramm Kokain sichergestellt.
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

