Bundespolizei verweigert zwei Busreisenden die Einreise
21-Jähriger nach Tschechien zurückgewiesen – Rückführung eines 40-Jährigen nach Georgien geplant
WAIDHAUS. Die Bundespolizei hat am Mittwoch bei Grenzkontrollen an der A6 zwei Männern die Einreise nach Deutschland verweigert. Gegen einen 21-Jährigen bestand ein Einreise- und Aufenthaltsverbot. Ein 40-Jähriger hatte nach Angaben der Bundespolizei die zulässige Aufenthaltsdauer im Schengenraum überschritten.
Einreiseverbot trotz gültiger griechischer Dokumente
Der 21-jährige syrische Staatsangehörige war in einem Fernreisebus von Prag nach Mailand unterwegs. Er legte einen gültigen griechischen Reiseausweis für Flüchtlinge und einen griechischen Aufenthaltstitel vor.
Bei der Überprüfung stellten die Beamten jedoch fest, dass er wegen eines bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots zur Festnahme ausgeschrieben war. Nach Angaben der Bundespolizei hatte er im Oktober 2024 in Deutschland Asyl beantragt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lehnte den Antrag ab. Das Einreiseverbot gilt bis zum 1. April 2028.
Die Beamten nahmen den Mann fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein. Anschließend wurde er nach Tschechien zurückgewiesen.
Erlaubte Aufenthaltsdauer um elf Tage überschritten
Im zweiten Fall kontrollierten die Bundespolizisten einen 40-jährigen Georgier in einem Fernreisebus von Prag nach Pisa. Sein Reisepass war gültig. Die Prüfung seiner Aufenthaltszeiten ergab laut Bundespolizei allerdings, dass er seinen erlaubten visumfreien Aufenthalt im Schengenraum um elf Tage überschritten hatte. Einen Aufenthaltstitel oder ein entsprechendes Visum konnte er nicht vorlegen.
Auch gegen ihn wird wegen versuchter unerlaubter Einreise ermittelt. Seine Rückführung auf dem Luftweg nach Georgien ist geplant.
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

