Gesundheitsprävention: Gemeinsam früher ansetzen
Rund 50 Teilnehmer entwickeln bei erster Konferenz im Landkreis Tirschenreuth Ansätze für die Gesundheitsförderung
TIRSCHENREUTH. Gesundheit fördern, bevor Menschen krank werden: Wie das im ländlichen Raum besser gelingen kann, stand im Mittelpunkt der ersten regionalen Konferenz zur Gesundheitsprävention im Landkreis Tirschenreuth. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Einrichtungen und Fachbereiche tauschten Erfahrungen aus und entwickelten erste Handlungsansätze.
Landrat Hubert Schicker betonte bei der Begrüßung, dass Gesundheitsprävention frühzeitig ansetzen müsse. Dazu gelte es, Bedingungen zu schaffen, die Gesundheit fördern und möglichst lange erhalten. Entscheidend sei, die vorhandenen Kompetenzen und Angebote im Landkreis miteinander zu vernetzen.
Jürgen Spickenreuther, Direktor der AOK Nordbayern, und Lothar Höher, AOK-Beiratsvorsitzender und Bezirkstagsvizepräsident, gaben Impulse zur Gesundheitsprävention im ländlichen Raum. Dabei ging es um regionale Netzwerke, die Nutzung vorhandener Ressourcen und Angebote, die zu unterschiedlichen Lebensphasen passen.
An vier Thementischen Ideen entwickelt
Bernd Lober, Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregionplus Nordoberpfalz, stellte den Masterplan Prävention Bayern als Rahmen für die weitere Arbeit vor Ort vor.
Den zentralen Arbeitsteil gestalteten Lisa Burger von der Kreisentwicklung und Sabine Frank vom Gesundheitsamt als sogenanntes World Café: An vier Thementischen diskutierten die Teilnehmenden ausgewählte Gesundheitsziele, benannten Herausforderungen und sammelten mögliche Handlungsansätze. Ein Thema war die Vorbeugung von Suchtverhalten und dessen Folgen.
Die Ergebnisse sollen in die weitere Gesundheitsprävention im Landkreis einfließen. Ziel ist es, bestehende Angebote besser zu vernetzen, bislang ungedeckten Bedarf zu erkennen und die Gesundheitsförderung gemeinsam weiterzuentwickeln.

Foto: Sabine Frank, Landratsamt Tirschenreuth
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung des Landratsamts Tirschenreuth. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

