BlaulichtOberpfalz

Verbotene Böller und Kugelbomben bei Grenzkontrollen in Waldsassen entdeckt

Bei drei Kontrollen am Grenzübergang Waldsassen hat die Bundespolizei verbotene Pyrotechnik sichergestellt. Darunter waren 40 in einem Kinderwagen versteckte Böller und 18 Kugelbomben. Gegen drei Personen wird ermittelt.

WALDSASSEN. Bei Grenzkontrollen an der B299 hat die Bundespolizei am Montag (12. Oktober) in drei Fällen verbotene Feuerwerkskörper entdeckt. Die Betroffenen waren jeweils aus Tschechien nach Deutschland eingereist.

Am Nachmittag kontrollierten die Beamten zunächst einen 31-jährigen Deutschen, der als Beifahrer in einem Auto unterwegs war. Obwohl er angab, keine verbotenen Gegenstände mitzuführen, fanden die Bundespolizisten im Kofferraum 40 Böller der Kategorie F4. Die Feuerwerkskörper waren in einem Kinderwagen versteckt.

Wenige Minuten später entdeckten die Beamten bei einem 41-jährigen Autofahrer weitere Pyrotechnik der Kategorien F3 und F4. Der Mann hatte die Feuerwerkskörper bei der Befragung selbst angegeben. Im Kofferraum befanden sich unter anderem 18 Kugelbomben.

Am frühen Abend wurde schließlich ein 17-jähriger Beifahrer kontrolliert. Er hatte zwei Packungen Böller der Kategorie F4 in einer Ablage unter der Kofferraumabdeckung versteckt.

Da keiner der drei Betroffenen die erforderlichen sprengstoffrechtlichen Voraussetzungen erfüllte, stellte die Bundespolizei sämtliche Feuerwerkskörper sicher. Gegen alle drei wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.